Lucius Septimius Severus Pertinax 193 bis 211 n.Chr.

Silber Denar Emesa Lucius Septimius Severus Pertinax 194/195 n.Chr.

Münze:
Denar der römischen Kaiserzeit 194/195 n.Chr.
Material: Silber
Durchmesser: 18mm
Gewicht: 2,73g
Münzstätte: Emesa, Syria
Provenienz: Roma Numismatic, London
Referenz: RIC IV Septimius Severus 389

Avers:
Zu sehen ist die nach rechts gerichtete Büste des Septimius Severus mit Lorbeerkranz. Die Inschrift lautet: IMP CAE L SEP SEV PERT AVG COS II für Imperator Caesar Lucius Septimius Severus Pertinax Augustus Consul (zum zweiten Male).

Nach der Ermordung von Commodus Nachfolger Pertinax in Rom am 28. März 193 n.Chr. nutzte Lucius Septimius Severus die sich bietende Chance und ließ sich zwischen dem 09. und 15. April 193 n.Chr. von den pannonischen Truppen in Carnuntum zum Kaiser und damit zum Augustus ausrufen. Wahrscheinlich spielte die stationierte Legio XIV gemina eine besondere Rolle, da Severus allein für diese Legion zur Ehre auch Goldmünzen schlagen ließ. Wie bereits erwähnt, soll die Ausrufung zum Kaiser zwischen dem 09. Und 15. April erfolgt sein. Letzteres Datum könnte einen abergläubischen oder auch religiösen Hintergrund haben. So soll er die drei Tage von seinem Geburtstag (11. April) an bis zur Proklamation im Glauben an die glückbringende Wirkung der Dreizahl gewartet haben.

Seit dem Jahr 195 n.Chr. nannte sich Septimius Severus in der offiziellen Titulatur der Militärdiplome, in der Mehrzahl der Inschriften und Münzen, in dem er nicht aus bloßer Eitelkeit, sondern zur Einführung der göttlichen Verehrung des Kaiserhauses im Staate seine Adoption durch Marcus Aurelius offiziell verkündete: imperatoris Caesaris divi Marcus Antonini Pii Sarmatici Germanici filius, divi Commodi frater, divi Antonini Pii nepos, divi Hadriani pronepos, divi Traiani Parthici abnepos, divi Nervae adnepos Lucius Septimius Severus Pius Pertinax Augustus. Vor dem Jahr 195 n.Chr. fehlen die Bezeichnungen Pius und Pertinax ausnahmslos in der Titulatur.

Anfang 194 n.Chr. besiegte Septimius Severus seinen Rivalen Pescennius Niger bei Kyzikos, dann entscheidend am 31. März bei Issos. Anschließend verlor dieser auf der Flucht zu den Parthern seinen Kopf und damit sein Leben. Nun konnte sich Severus weiter dem Osten zuwenden. Im Jahr 195 n.Chr. (vor dem 28. August) erfolgte die dreimalige Annahme des Imperatorentitels durch die Siege über Osroene, Arabien und Adiabene. Der römische Senat zeichnete daraufhin Severus durch die Ehrennamen Adiabenicus, Arabicus und Parthicus aus, welche sich auf zahlreichen Münzen und Inschriften in den verschiedensten Kombinationen, wie PART ARAB und PART ADIAB, finden lassen. Die Verleihung des Titels Parthicus ist jedoch insofern merkwürdig, da doch Severus gar keinen Zug gegen die Parther unternommen hatte, und nur so zu verstehen ist, dass die Adiabener und mesopotamischen Araber Vasallen der Parther gewesen sind.

Im Herbst 197 n.Chr. unternahm der Kaiser seinen zweiten Feldzug gegen die Parther und Mesopotamien. Dabei eroberte er unter anderem Babylon, Seleukeia und Ktesiphon. Mit der Belagerung von Hatra scheiterte Septimius Severus jedoch zweimal, so dass später Friedensbedingungen ausgehandelt werden mussten. Durch den insgesamt erfolgreichen Feldzug nahm Septimius Severus Anfang des Jahres 198 n.Chr. den Beinamen „Parthicus Maximus“ an, welcher auch auf Münzen mit der Titulatur „PART MAX“ geprägt wurde. Diesen Titel hatte vor ihm nur Traian getragen, an dessen militärische Erfolge und Größe Septimius erinnern und somit für sich propagandieren wollte.

Im selben Jahr erhielt Septimius die elfte Akklamation zum Imperator durch den siegreichen Abschluss des Parther Feldzuges. Als Imperator bezeichnete man in der Römischen Republik ursprünglich den Träger einer militärischen Gewalt (imperium). Ab dem späten 3. Jahrhundert v.Chr. (Scipio Africanus) aber wurde die Bezeichnung zunehmend speziell für einen militärischen Kommandeur verwendet, den seine Soldaten nach einem Sieg zum Imperator ausgerufen hatten (Akklamation). Bei einem militärischen Erfolg ihrer Legionen erhielten die Kaiser, auch wenn sie persönlich nicht beteiligt waren, weiterhin die imperatorische Akklamation, die mit ihrer Zählung ebenfalls in der Titulatur erschien.

Den Titel Pius findet man, wie bei seinem Sohn Caracalla, das erste Mal 201 n.Chr. auf den Münzen des Septimius Severus. Der Titel Felix erscheint zwar offiziell, wie zum Beispiel auf dem berühmten Triumphbogen des Septimius Severus, auf Münzen sucht man ihn jedoch vergebens. Einer seiner letzten Ehrentitel erhielt der Kaiser neben Caracalla und seinem zweiten Sohn Geta im Jahr 210 n.Chr. durch die erfolgreichen Feldzüge in Britannien gegen die Kaledonier und Mäaten. Der vergebene Ehrentitel Britannicus findet sich ab diesem Zeitpunkt bis zum Ende der Münzprägung für Septimius Severus auf einigen Münzen mit der Legendeninschrift BRIT wieder.

Von Septimius Severus sind vier Bildnistypen überliefert. In der Gestaltung der beiden ersten ist eine klare Programmatik zu erkennen, anders als bei den beiden folgenden. Der erste Typus ist bis ins Jahr 196 n.Chr. gültig. Septimius Severus ist hier mit kräftig-gedrungenem Gesicht, leichten Gesichtsfalten und kürzerem, durch Bohrungen aufgelockertem Haar und Bart wiedergegeben. In seinem Erscheinungsbild ist er kaum von dem hier auf Clodius Albinus bezogenen Bildnis zu unterscheiden. Sicher war die Ähnlichkeit beabsichtigt und die Bildaussage dieselbe. Zugleich wurde die allzu enge Anlehnung an die überfeinerte Tradition der Antoninen gemieden, wie sie Didius Julianus vertreten hatte.

Dann aber, in der schwelenden Auseinandersetzung mit Clodius Albinus und den damit einhergehenden Legitimationsproblemen, suchte Severus symbolisch den Rückhalt im antoninischen Kaiserhaus. Seit 195 n.Chr. propagierte er seine Abstammung von den Antoninen bzw. seine Adoption in dieses Kaiserhaus. Haar und Bart sind bei diesem Typus wesentlich üppiger und länger als vorher. Das Haar wölbt sich an den Schläfen in großen Schwüngen nach außen, nur in der Mitte sitzen einige kleine kurze Locken. Alle Falten sind aus dem Gesicht getilgt. Bis auf die kurzen Locken in der Stirnmitte sind damit die charakteristischen Züge des letzten Typus des Marc Aurel wiederholt. Auf den Münzen ist der Typenwandel im Jahr 196/197 n.Chr. zu beobachten.

Ein neuer Bildnistypus des Kaisers, der nur wenige Jahre später entstand, ist aus dem Typus des Jahres 196/197 n.Chr. entwickelt, mit einer auffallenden Veränderung. An die Stelle der kurzen Löckchen in der Stirnmitte treten vier lang herabhängende Locken. Diese können gewellt sein, es können aber auch richtige Korkenzieherlocken sein. Dieser Typus ist seit ca. 200 n.Chr. auf Münzen gut erkennbar. Die Forschung hat in den Stirnlocken lange eine Nachahmung der Stirnlocken des graeco-ägyptischen Gottes Sarapis sehen wollen. Deshalb wird der Typus gern als „Sarapistypus“ bezeichnet. Septimius soll den Gott auf einer Reise nach Ägypten in den Jahren um 200 n.Chr. besonders schätzen gelernt haben, sein Sohn Caracalla hat ihm später in Rom einen aufwendigen Tempel errichtet. Doch ist diese Vermutung inzwischen mit guten Gründen in Frage gestellt und vorgeschlagen worden, in der Frisur eine auch sonst verbreitete Modefrisur zu sehen.

In einem späteren Typus, der auf dem nach 204 n.Chr. zu datierenden Ehrenbogen für Septimius Severus in seiner Heimat Leptis Magna erscheint, hat Septimius Severus einen längeren, aber weniger voluminösen Bart und sehr kurz geschnittenes Haar, das zungenförmig ins Gesicht gekämmt ist und dem Kopf eng anliegt. Nach den retardierenden Rückgriffen auf die antoninische Tradition scheint Severus sich damit der schon lange beliebten und programmatisch von seinen Söhnen getragenen Kurzhaarmode der Zeit anzunähern.

Revers:
Zu sehen ist ein mittig aufgestelltes Tropaeum mit einer Rüstung, einem Helm, Schilden und Speeren. Am Boden um das Tropaeum herum befinden sich weitere Waffen, Schilde und Helm. Die Inschrift lautet INVICTO IMP für Invicto Imperator (unbesiegbarer Imperator).

Der Begriff Tropaion bezeichnete ursprünglich ein Symbol, das an genau der Stelle aufgestellt wurde, an der die Feinde sich vom Schlachtfeld abgewandt und die Flucht ergriffen hatten. Es bestand aus einem meist hölzernen Pfahl oder Gerüst, an dem Waffen und Rüstung der Unterlegenen in der Weise befestigt wurden, in der sie bei einem Hopliten (Fußsoldaten) positioniert waren. Das Tropaion hatte also eine anthropomorphe Erscheinung. Vermutlich gingen mit der Aufstellung einer solchen „militärischen Vogelscheuche“ auch noch diverse religiöse Riten einher, zum Beispiel die Weihung an eine bestimmte Gottheit.

Zu einem Tropaion gehörten Helm, Schild, Schwert oder Lanze und manchmal die Oberbekleidung des gegnerischen Kämpfers. Zugleich kommen der mit zwei symmetrisch angeordneten Schilden ausgestattete sowie der entwaffnete, nur mit Helm und Rüstung bewehrte Typus hinzu. In römischer Zeit wird dieser Spielraum noch einmal erweitert und es entsteht der so genannte „überladene Typus“, an dessen Armen und Füßen Waffen und Rüstwerk aufgehäuft sind. Durch den Kontext wurde dieses allgemeine Machtsymbol mit einer expliziteren Bedeutung belegt. Häufig wurden gefesselte Barbaren am Fuße des Tropaion abgebildet, deren Physiognomie und Kleidung den speziellen Anlass für die Darstellung vermittelten. Das Tropaion war zu einem Sinnbild römischen Herrscherdenkens geworden und wurde selbst dann noch auf Münzen geprägt, als das Imperium im Niedergang begriffen war.

Nach der Ermordung des Kaisers Pertinax am 28. März 193 n.Chr. entstand ein Machtvakuum, da der von den Prätorianern erhobene Nachfolger Didius Iulianus sich keinen Respekt verschaffen konnte, von der Bevölkerung Roms abgelehnt wurde und auch anderswo keinerlei Anerkennung fand. Niger war dagegen in Rom populär, und seine dortigen Anhänger forderten ein Eingreifen des syrischen Heeres und seine Einsetzung zum Kaiser. Etwa Mitte April trafen diese Nachrichten im Osten ein. Niger berief kurz darauf in der Provinzhauptstadt Antiocheia eine Soldaten- und Volksversammlung ein, auf der er zum Kaiser ausgerufen wurde. Die Truppen in Kleinasien und Ägypten unterstellten sich ihm, so dass er den gesamten östlichen Reichsteil unter seine Kontrolle bringen konnte.

Die Nachricht vom Zusammenbruch der kaiserlichen Autorität in der Hauptstadt war aber auch für andere ehrgeizige Befehlshaber das Signal zum Handeln gewesen. Schon am 9. April 193 n.Chr. war in Carnuntum im heutigen Niederösterreich, der Hauptstadt der Provinz Oberpannonien, der dortige Statthalter Septimius Severus von seinen Truppen zum Kaiser ausgerufen worden. Zudem erhob auch der Statthalter Britanniens, Clodius Albinus, Anspruch auf die Kaiserwürde. Septimius Severus machte sich alsbald auf den Marsch nach Rom, wo er schon vor seinem Eintreffen vom Senat am 1. Juni anerkannt wurde und dann am 9. Juni seinen Einzug hielt. Didius Iulianus fand den Tod. Mit Albinus verständigte sich Severus dahingehend, dass dieser den Titel Caesar tragen und sich damit als Thronfolger betrachten durfte. Da Septimius Severus bereits zwei Söhne hatte, war diese Regelung nicht zukunftsfähig, doch hielt sie ihm für den bevorstehenden Kampf gegen Niger den Rücken frei.

Niger war von Anfang an benachteiligt, da seine Legionen quantitativ und qualitativ unterlegen waren. Andererseits war er auch im Westen, zumindest in Rom populär und verfügte in seinem Machtbereich über viele hoch motivierte Anhänger. Den Partherkönig Vologaeses V. konnte er als Verbündeten betrachten, und Abdsamiya, der König des kleinen Reiches von Hatra, stellte sogar Bogenschützen zur Verfügung. Nigers Truppen besetzten die Stadt Byzantion und sicherten sich damit den Übergang von Asien nach Europa. Von dort stießen sie nach Thrakien vor und versuchten das strategisch wichtige Perinthos einzunehmen.

Pescennius Niger INVICTO IMPERAT

Im Zuge dessen, ließ Pescennius Niger 193 n.Chr. sich als unbesiegbarer Imperator auf seinen Münzprägungen feiern (RIC IV Pescennius Niger 34), welche die Rückseitenlegende „INVICTO IMPERAT“ trugen.

Trotz eines anfänglichen Erfolgs gegen die gegnerische Vorhut mussten sie jedoch bald Thrakien aufgeben und sich nach Byzantion zurückziehen, das von den severischen Truppen eingeschlossen und belagert wurde. Das Hauptheer des Severus landete an der asiatischen Küste. Bei Kyzikos erlitt der wichtigste Befehlshaber Nigers, der Statthalter der Provinz Asia, Asellius Aemilianus, gegen Ende 193 n.Chr. eine schwere Niederlage. Er wurde anschließend auf der Flucht getötet.

Durch taktisches Ungeschick wurde Niger Ende 193 oder Anfang 194 n.Chr. bei Nikaia geschlagen und musste daraufhin den größten Teil Kleinasiens räumen und an den leicht zu verteidigenden, gut befestigten Taurospässen eine neue Verteidigungslinie errichten. Doch das severische Heer konnte sich auch dort durchsetzen. Bereits nach der Schlacht von Nikaia war Ägypten zur Gegenseite übergegangen. Sogar einzelne Städte im restlichen Machtbereich Nigers wurden abtrünnig, so dass sich seine Niederlage bereits deutlich abzeichnete.

Niger ließ daraufhin zur Abschreckung die rebellischen Städte Tyros und Laodikeia plündern und niederbrennen. Er eilte mit dem Rest seiner Streitkräfte von seinem Hauptquartier in Antiocheia aus nach Norden und stieß Ende März 194 n.Chr. bei Issos auf das feindliche Heer, woraufhin es zur Schlacht von Issos kam. Nigers Armee bestand aber zu einem erheblichen Teil aus ungeübten, frisch rekrutierten Freiwilligen, und wie schon bei Nikaia zeigte sich, dass er als Feldherr nicht besonders begabt war. Es gelang der gegnerischen Reiterei, seine Stellung zu umgehen und von hinten anzugreifen, nachdem ein heftiges Gewitter in seinen Reihen Verwirrung angerichtet hatte. Darauf setzte eine panische Flucht ein. Auf Seiten Nigers sollen 20.000 Mann gefallen sein, er selbst entkam mit Mühe nach Antiocheia.

Die Antiochier, die viele Gefallene zu beklagen hatten, mussten nun erkennen, dass der Krieg verloren war und sie sich in verzweifelter Lage befanden. Sie hatten Niger von Anfang an besonders eifrig unterstützt und mussten mit furchtbarer Rache des Siegers rechnen. Die severischen Truppen stießen rasch nach Antiocheia vor. Niger floh in Richtung Euphrat, um sich bei den verbündeten Parthern in Sicherheit zu bringen. Er kam aber nicht weit, sondern wurde gefasst und getötet. Manchen seiner Anhänger gelang jedoch die Flucht über die Grenze. Nigers abgeschlagener Kopf wurde nach Byzanz gebracht, wo seine belagerten Anhänger ausgehalten hatten. Erst später traf Septimius Severus in Syrien ein. Er hatte sich nie an die Front begeben, sondern die Schlachten seinen Kommandeuren überlassen und die Entscheidung in Thrakien abgewartet. Über Niger wurde die damnatio memoriae verhängt. Seine Söhne wurden hingerichtet.

Im Zuge dieses historischen Kontextes und dem Sieg über Pescennius Niger ließ Septimius Severus gegen 194/195 n.Chr. diese Münztypen prägen. Die Ähnlichkeit zu den ausgegebenen Münzen des Niger dürfte aus vielerlei Hinsicht Absicht gewesen sein. Vielleicht eine Art der Retourkutsche, um klarzustellen, wer von beiden der eigentliche unbesiegbare Imperator und Kaiser war, nämlich Septimius Severus und nicht Pescennius Niger. Möglicherweise auch eine Warnung an die östlichen Provinzen welche, während dem Bürgerkrieg, auf Seiten des Pescennius Niger standen. Und vielleicht gar auch ein warnender Hinweis Richtung Rom und zukünftige Gegner des Septimius Severus.

Hintergrund:
Der Name Emesa ist semitischen Ursprungs. Der Geograph Strabon erwähnt ein „Ethnos“ (Volk oder Stamm) der Emesener. Im 1. Jahrhundert v.Chr. stand die Gegend von Emesa unter der Kontrolle arabischer Fürsten („Könige“). Es ist anzunehmen, dass sich die arabische Oberschicht aus eingewanderten Nomadenstämmen rekrutierte, die dort in der Zeit des Seleukidenreichs sesshaft geworden waren. Der erste eindeutig identifizierbare dieser Fürsten ist Sampsigeramos I., der 64 v.Chr. den Seleukidenkönig Antiochos XIII. gefangen nahm und töten ließ und ein gutes Verhältnis zu Pompeius unterhielt. Sein kleines Reich, zu dem auch die Stadt Arethusa gehörte, war damals offenbar eine ernstzunehmende Regionalmacht. Die Fürsten aus der Familie der Sampsigeramiden waren Vasallen des Römischen Reichs und nahmen an den römischen Bürgerkriegen teil. Den Sohn und Nachfolger Sampsigeramos I., Iamblichos I., ließ Marcus Antonius 31 v.Chr. hinrichten. Darauf kam ein Bruder des Iamblichos an die Macht, der mit Marcus Antonius befreundet war und nach dessen Niederlage auf Befehl des siegreichen Octavian, des späteren Kaisers Augustus, hingerichtet wurde. Augustus setzte Iamblichos II., einen Sohn Iamblichos I., zum Herrscher ein. Möglicherweise wurde die Stadt Emesa erst um diese Zeit gegründet.

Ebenso wie das 155 km östlich gelegene Palmyra erlebte Emesa in der frühen römischen Kaiserzeit dank seiner Lage an der Karawanenstraße zum Persischen Golf einen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Zur Zeit der Kaiser Nero und Vespasian beteiligte sich der Fürst von Emesa mit einer starken Streitmacht am Krieg gegen die Juden und der Eroberung und Zerstörung Jerusalems 70 n.Chr. Anscheinend hob Kaiser Domitian die Eigenständigkeit Emesas auf und gliederte die Stadt in die römische Provinz Syria ein.

Eine Besonderheit Emesas war der dort verwurzelte Kult des Gottes Elagabal, der erstmals im 1. Jahrhundert n.Chr. bezeugt ist. Er war aller Wahrscheinlichkeit nach sehr alt und ging auf die vorarabische Bevölkerung zurück. Ursprünglich war es ein lokaler Berggott. Später erhoben ihn seine Anhänger zum Sonnengott und somit zum höchsten aller Götter. Im Zeitraum 138/143 n.Chr. setzt Emesener Münzprägung mit den Symbolen Elagabals ein. Im Zentrum des Elagabal-Kults stand ein riesiger, ungefähr bienenkorbförmiger, höckriger schwarzer Stein (Meteorit?), der in einem prächtigen, berühmten Tempel aufbewahrt wurde.

Die Würde des Oberpriesters war in einer Familie erblich, die wohl von dem alten Fürstengeschlecht von Emesa abstammte. Zu dieser Familie gehörte die römische Kaiserin Iulia Domna, die Gemahlin des Septimius Severus. Ihre Söhne waren Kaiser Caracalla und dessen zeitweiliger Mitregent Geta. Die jüngere Schwester dieser Kaiserin, Iulia Maesa, war die politisch sehr einflussreiche Großmutter der Kaiser Elagabal und Severus Alexander. Im Zeitraum 211–235 n.Chr. wurde das Römische Reich somit von Nachkommen der Elagabal-Priester von Emesa beherrscht. Kaiser Elagabal überführte den heiligen Stein 219 n.Chr. nach Rom und erhob den Elagabal-Kult zur römischen Staatsreligion. Dadurch erhielt die Elagabal-Verehrung kurzzeitig welthistorische Bedeutung. Nach der Ermordung dieses Kaisers wurde der Stein nach Emesa zurückgebracht. Dort blühte der Kult weiterhin.

In der Zeit der Reichskrise des 3. Jahrhunderts war Emesa Ziel persischer Angriffe (siehe Uranius Antoninus). Im Jahr 261 n.Chr. war die Stadt Residenz des römischen Gegenkaisers Quietus. Kaiser Aurelian besiegte 272 n.Chr. bei Emesa das Heer der palmyrenischen Herrscherin Zenobia und begab sich anschließend in den Elagabal-Tempel, um ein Gelübde einzulösen. In der Spätantike ließ Kaiser Diokletian im Jahr 284 n.Chr. in Stadtnähe den Orontes mit einer 2 km langen Staumauer zum See von Homs aufstauen, dem größten römischen Wasserreservoir im Nahen Osten. Das antike Emesa ging in das heutige Homs auf, eine der bedeutendsten Städte Syriens und Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernements.

Quellen:
* Wikipedia: Septimius Severus
* Wikipedia: Pescennius Niger
* Wikipedia: Tropaion
* Wikipedia: Emesa, Homs
* Archäologisches Institut Göttingen: Porträttypen römischer Kaiser

Obverse:
You can see the right-facing bust of Septimius Severus with a laurel wreath. The inscription reads: IMP CAE L SEP SEV PERT AVG COS II for Imperator Caesar Lucius Septimius Severus Pertinax Augustus Consul (for the second time).

After the assassination of Commodus‘ successor Pertinax in Rome on March 28, 193 AD Lucius Septimius Severus took advantage of the opportunity and settled between April 9th ​​and 15th, 193 AD proclaimed emperor and thus Augustus by the Pannonian troops in Carnuntum. The stationed Legio XIV gemina probably played a special role, since Severus had gold coins struck for this legion alone in honor of it. As already mentioned, the proclamation as emperor is said to have taken place between April 9th ​​and 15th. The latter date could have a superstitious or religious background. He is said to have waited the three days from his birthday (April 11) until the proclamation, believing in the auspicious effect of the number three.

Since the year 195 AD Septimius Severus called himself in the official title of the military diplomas, in the majority of the inscriptions and coins, in which he officially announced his adoption by Marcus Aurelius not out of mere vanity, but to introduce the divine worship of the imperial house in the state: imperatoris Caesaris divi Marcus Antonini Pii Sarmatici Germanici filius, divi Commodi frater, divi Antonini Pii nepos, divi Hadriani pronepos, divi Traiani Parthici abnepos, divi Nervae adnepos Lucius Septimius Severus Pius Pertinax Augustus. Before the year 195 AD the designations Pius and Pertinax are missing without exception in the title.

Early 194 AD Septimius Severus defeated his rival Pescennius Niger at Cyzicus, then decisively at Issus on March 31. He then lost his head and with it his life while fleeing to the Parthians. Now Severus could turn further east. In the year 195 AD (Before August 28th) the title of Emperor was accepted three times by the victories over Osroene, Arabia and Adiabene. The Roman Senate then awarded Severus the honorary names Adiabenicus, Arabicus and Parthicus, which can be found on numerous coins and inscriptions in various combinations, such as PART ARAB and PART ADIAB. The granting of the title Parthicus is strange, however, since Severus had not taken any action against the Parthians, and the only way to understand it is that the Adiabenians and Mesopotamian Arabs were vassals of the Parthians.

In the fall of 197 AD the emperor undertook his second campaign against the Parthians and Mesopotamia. Among other things, he conquered Babylon, Seleucia and Ctesiphon. However, with the siege of Hatra, Septimius Severus failed twice, so that later peace terms had to be negotiated. Due to the overall successful campaign, Septimius Severus took early 198 AD the nickname „Parthicus Maximus“, which was also embossed on coins with the title „PART MAX“. Only Traian had borne this title before him, whose military successes and greatness Septimius wanted to commemorate and thus propagate for himself.

In the same year, Septimius received his eleventh acclamation as emperor by victoriously completing the Parthian campaign. In the Roman Republic, the term imperator originally referred to the bearer of military power (imperium). From the late 3rd century BC. (Scipio Africanus) but the term was increasingly used specifically for a military commander whom his soldiers had proclaimed imperator (acclamation) after victory. In the case of a military success of their legions, the emperors, even if they were not personally involved, continued to receive the imperial acclamation, which also appeared with their count in the titulature.

As with his son Caracalla, the title Pius is found for the first time in 201 AD on the coins of Septimius Severus. Although the title Felix appears officially, for example on the famous triumphal arch of Septimius Severus, one looks in vain for it on coins. The emperor received one of his last honorary titles alongside Caracalla and his second son Geta in 210 AD by the successful campaigns in Britain against the Caledonians and Maatians. From this point in time until the end of coinage for Septimius Severus, the honorary title Britannicus can be found on some coins with the legend inscription BRIT.

Four types of portraits of Septimius Severus have survived. A clear program can be seen in the design of the first two, in contrast to the two following. The first type is up to the year 196 AD valid. Septimius Severus is shown here with a strong, stocky face, slight facial wrinkles and shorter hair and beard loosened up by drilling. In his appearance he can hardly be distinguished from the portrait related here to Clodius Albinus. Surely the resemblance was intentional and the message of the picture was the same. At the same time, the all too close adherence to the overly refined tradition of the Antonines, as advocated by Didius Julianus, was avoided.

But then, in the smoldering dispute with Clodius Albinus and the problems of legitimacy that went with it, Severus symbolically sought support in the Antonine imperial house. Since 195 AD he propagated his descent from the Antonines and his adoption into this imperial house. The hair and beard of this type are much more luxuriant and longer than before. The hair curves outwards at the temples in large curves, only a few small, short curls sit in the middle. All wrinkles are erased from the face. With the exception of the short curls in the middle of the forehead, the characteristic traits of the last type of Marc Aurel are repeated. The type change in the year 196/197 AD is shown on the coins. to observe.

A new type of portrait of the emperor, which was created only a few years later, is derived from the type of the year 196/197 AD developed, with one striking change. The short curls in the middle of the forehead are replaced by four long, hanging curls. These can be wavy, but they can also be real corkscrew curls. This type has been around since about 200 AD easily recognizable on coins. Scholars have long wanted to see the forelocks as an imitation of the forelocks of the Graeco-Egyptian god Sarapis. That is why the type is often referred to as the „Sarapis type“. Septimius is said to have met the god on a trip to Egypt around 200 AD especially appreciated, his son Caracalla later erected an elaborate temple for him in Rome. In the meantime, however, this assumption has been questioned with good reason and it has been suggested that the hairstyle be seen as a fashionable hairstyle that is also widespread elsewhere.

In a later type, based on the after 204 AD when the Arch of Honor for Septimius Severus to be dated appears in his native Leptis Magna, Septimius Severus has a longer but less voluminous beard and hair that is cropped very short and combed over his face in a tongue-like manner, lying close to his head. After the retarding recourse to the Antonine tradition, Severus seems to be approaching the long-popular short-haired fashion worn programmatically by his sons at the time.

Reverse:
You can see a tropaeum placed in the middle with armor, a helmet, shields and spears. On the ground around the tropaeum are more weapons, shields and helmets. The inscription reads INVICTO IMP for Invicto Imperator (Invincible Emperor).

The term tropaion originally referred to a symbol placed at the very spot where enemies turned from the battlefield and fled. It consisted of a pole or scaffold, usually wooden, to which the weapons and armor of the defeated were attached in the manner in which they would be positioned with a hoplite (foot soldier). The Tropaion thus had an anthropomorphic appearance. The erection of such a “military scarecrow” was probably accompanied by various religious rites, such as consecration to a specific deity.

A tropaion included a helmet, shield, sword or spear, and sometimes the outer clothing of the opposing combatant. At the same time, there are the types equipped with two symmetrically arranged shields and the disarmed type armed only with a helmet and armour. In Roman times, this scope was expanded again and the so-called „overloaded type“ emerged, with weapons and armor piled up on their arms and feet. The context has given this general symbol of power a more explicit meaning. Bound barbarians were often depicted at the foot of the Tropaion, whose physiognomy and clothing conveyed the special occasion for the depiction. The tropaion had become a symbol of Roman rulership and was still minted on coins even when the empire was in decline.

After the assassination of Emperor Pertinax on March 28, 193 AD, a power vacuum arose, as the successor Didius Iulianus, elevated by the Praetorians, was unable to gain respect, was rejected by the people of Rome and failed to gain any recognition elsewhere. Niger, on the other hand, was popular in Rome, and his supporters there demanded intervention by the Syrian army and his installation as emperor. About the middle of April, this news arrived in the East. Niger shortly thereafter convened a soldiers‘ and people’s assembly in the provincial capital of Antiocheia, where he was proclaimed emperor. The troops in Asia Minor and Egypt subordinated themselves to him, so that he was able to bring the entire eastern part of the empire under his control.

However, the news of the collapse of imperial authority in the capital had also been the signal for other ambitious commanders to act. Already on April 9, 193 AD, in Carnuntum in present-day Lower Austria, the capital of the province of Upper Pannonia, the governor there, Septimius Severus, had been proclaimed emperor by his troops. In addition, the governor of Britain, Clodius Albinus, also laid claim to the imperial dignity. Septimius Severus immediately set out on the march to Rome, where he was recognized by the Senate on June 1 before his arrival and then made his entry on June 9. Didius Iulianus met his death. Severus reached an agreement with Albinus to the effect that the latter could bear the title of Caesar and thus consider himself heir to the throne. Since Septimius Severus already had two sons, this arrangement was not sustainable, but it kept his back for the upcoming battle against Niger.

Niger was at a disadvantage from the start, since his legions were inferior both quantitatively and qualitatively. On the other hand, he was also popular in the West, at least in Rome, and had many highly motivated supporters in his sphere of power. He could consider the Parthian king Vologaeses V as an ally, and Abdsamiya, the king of the small kingdom of Hatra, even provided archers. Niger’s troops occupied the city of Byzantion and thus secured the passage from Asia to Europe. From there they advanced to Thrace and tried to capture the strategically important Perinthos.

Pescennius Niger INVICTO IMPERAT

In the course of this, Pescennius Niger had himself celebrated as invincible emperor on his coinage in 193 AD (RIC IV Pescennius Niger 34), which bore the reverse legend „INVICTO IMPERAT“.

However, despite an initial success against the enemy vanguard, they soon had to abandon Thrace and retreat to Byzantium, which was surrounded and besieged by the Severan troops. The main army of Severus landed on the Asiatic coast. At Cyzicus, Niger’s main commander, the governor of the province of Asia, Asellius Aemilianus, suffered a heavy defeat towards the end of 193 AD. He was subsequently killed while fleeing.

Through tactical ineptitude, Niger was defeated at Nikaia in late 193 or early 194 AD and thereupon had to vacate most of Asia Minor and establish a new defensive line at the easily defended, well-fortified Tauro Passes. However, the Severan army was able to prevail there as well. Already after the battle of Nikaia, Egypt had gone over to the opposite side. Even individual cities in the rest of Niger’s sphere of influence became renegades, so that its defeat was already clearly apparent.

Niger then had the rebellious cities of Tyros and Laodikeia sacked and burned as a deterrent. He hurried north with the rest of his forces from his headquarters at Antiocheia and encountered the enemy army at Issos in late March 194 AD, whereupon the Battle of Issos ensued. Niger’s army, however, consisted to a considerable extent of inexperienced, freshly recruited volunteers, and as at Nikaia, it became apparent that he was not particularly gifted as a commander. The enemy cavalry managed to bypass his position and attack from the rear after a violent thunderstorm caused confusion in his ranks. A panicked rout then began. On Niger’s side, 20,000 men are said to have fallen; he himself escaped with difficulty to Antiocheia.

The Antiochians, who had suffered many casualties, now had to realize that the war was lost and that they were in a desperate situation. They had supported Niger particularly zealously from the beginning and had to expect terrible revenge from the victor. The Severan troops advanced rapidly to Antiocheia. Niger fled in the direction of the Euphrates to seek safety with the allied Parthians. He did not get far, however, but was captured and killed. However, some of his followers managed to escape across the border. Niger’s severed head was taken to Byzantium, where his besieged followers had held out. It was only later that Septimius Severus arrived in Syria. He had never gone to the front, but left the battles to his commanders and waited for the decision in Thrace. Niger was subject to damnatio memoriae. His sons were executed.

In the course of this historical context and the victory over Pescennius Niger, Septimius Severus had these coin types minted around 194/195 AD. The similarity to the issued coins of Niger may have been intentional from many points of view. Perhaps a kind of tit-for-tat to clarify which of the two was the real invincible emperor and emperor, namely Septimius Severus and not Pescennius Niger. Possibly also a warning to the eastern provinces which, during the civil war, were on the side of Pescennius Niger. And perhaps also a warning to Rome and future opponents of Septimius Severus.

Background:
The name Emesa is of Semitic origin. The geographer Strabo mentions an „ethnos“ (people or tribe) of the Emesener. In the 1st century BC the region of Emesa was under the control of Arab princes („kings“). It can be assumed that the Arab upper class was recruited from immigrant nomadic tribes who had settled there during the Seleucid Empire. The first clearly identifiable of these princes is Sampsigeramos I, who died in 64 BC the Seleucid king Antiochus XIII. captured and had him killed and maintained a good relationship with Pompey. His small empire, which also included the city of Arethusa, was apparently a serious regional power at the time. The princes of the Sampsigeramid family were vassals of the Roman Empire and took part in the Roman civil wars. The son and successor Sampsigeramos I., Iamblichos I., Marcus Antonius 31 BC execute. Then came to power a brother of Iamblichus, who was a friend of Mark Antony and, after his defeat, was executed by order of the victorious Octavian, later Emperor Augustus. Augustus installed Iamblichos II, a son of Iamblichos I, as ruler. It is possible that the city of Emesa was only founded around this time.

Like Palmyra, 155 km to the east, Emesa experienced an economic and cultural boom in the early Roman Empire thanks to its location on the caravan route to the Persian Gulf. At the time of Emperors Nero and Vespasian, the prince of Emesa participated with a powerful force in the war against the Jews and in the conquest and destruction of Jerusalem in AD 70. Apparently, Emperor Domitian abolished Emesa’s independence and incorporated the city into the Roman province of Syria.

A special feature of Emesa was the cult of the god Elagabalus, which was rooted there for the first time in the 1st century AD is attested. It was in all probability very ancient, dating back to the pre-Arab population. Originally it was a local mountain god. Later, his followers made him the sun god and thus the highest of all gods. In the period 138/143 AD uses Emesen coinage with the symbols of Elagabalus. At the center of the cult of Elagabalus was a huge, roughly beehive-shaped, bumpy black stone (meteorite?) that was kept in a magnificent, famous temple.

The dignity of high priest was hereditary in a family that probably descended from the ancient princely family of Emesa. The Roman Empress Iulia Domna, the wife of Septimius Severus, belonged to this family. Her sons were Emperor Caracalla and his temporary co-regent Geta. The younger sister of this empress, Iulia Maesa, was the politically very influential grandmother of the emperors Elagabalus and Severus Alexander. In the period 211-235 AD the Roman Empire was thus ruled by descendants of the Elagabalian priests of Emesa. Emperor Elagabalus transferred the sacred stone in 219 AD to Rome and raised the Elagabalus cult to the Roman state religion. This briefly gave Elagabalus worship world-historical significance. After the assassination of that emperor, the stone was returned to Emesa. There the cult continued to flourish.

During the imperial crisis of the 3rd century, Emesa was the target of Persian attacks (see Uranius Antoninus). In the year 261 AD the city was the residence of the Roman anti-emperor Quietus. Emperor Aurelian defeated 272 AD at Emesa the army of the Palmyrene ruler Zenobia and then went to the Elagabalus temple to redeem a vow. In late antiquity, Emperor Diocletian had in 284 AD dam the Orontes near the city with a 2 km long dam to the Lake of Homs, the largest Roman water reservoir in the Middle East. Ancient Emesa merged into today’s Homs, one of the most important cities in Syria and the capital of the governorate of the same name.

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