Marcus Opellius Severus Macrinus 217 bis 218 n.Chr.

Silber Antoninian Rom Marcus Opellius Severus Macrinus 217/218 n.Chr.

Münze:
Antoninian der römischen Kaiserzeit 217/218 n.Chr.
Material: Silber
Durchmesser: 23mm
Gewicht: 4,30g
Münzstätte: Rom
Provenienz: Naumann Numismatik, Wien
Referenz: RIC IV Macrinus 63e, Rare

Avers:
Zu sehen ist die nach rechts gerichtete drapierte Büste des Macrinus mit Strahlenkrone. Die Inschrift lautet: IMP C M OPEL SEV MACRINVS AVG für Imperator Caesar Marcus Opellius Severus Macrinus Augustus.

Durch Vergleich mit den verschiedenen Porträttypen auf Münzen wird klar, dass die Unterschiede chronologisch zu verstehen sind. In der kurzen Regierungszeit des Macrinus wurden in Rom und in Münzstätten des Ostens mehrere aufeinanderfolgende Münzemissionen herausgegeben. Sie beginnen mit kurzbärtigen Bildnissen und enden über Zwischenstufen mit langbärtigen. Macrinus hat also in dem Jahr seiner Regierung seinen Bart wachsen lassen und dem so große Bedeutung beigemessen, dass die römischen Porträtwerkstätten mehrmals Auftrag erhielten, jeweils neue Prototypen für das Porträt des Kaisers zu schaffen.

Das hängt offenbar mit den Legitimationsstrategien des Macrinus zusammen, die ihn als legitimen Nachfolger der Severer und indirekt der Antoninen erscheinen lassen wollten. Macrinus nahm deshalb für sich den Namen Severus an und gab seinem Sohn Diadumenianus den renommierten Namen der Antonine. Und durch die Barttracht sollte er auch nach außen als Nachfolger der Antoninen und des Severius erscheinen. Genau dies berichtet als Zeitgenosse der Historiker Herodian (V 2, 3.4): „und (anstatt zu handeln) er vertrödelte seine Zeit in Antiochia, indem er seinen Bart wachsen ließ, mehr als nötig allein einherging und leise sprach, wenn ihm jemand begegnete − und strebte nach all dem offensichtlich als Verhaltensweisen des Marcus.“

Mit dieser Arbeit am Image und den drei Bildnisfassungen, die in nur einem Jahr von Antiochia aus in Rom in Auftrag gegeben wurden, ist das Macrinusporträt eines der interessantesten Beispiele für die antike kaiserliche Bildnispolitik.

Der Antoninian war eine antike römische Silbermünze, die unter Kaiser Caracalla um 214/215 n.Chr. als offizielles Zahlungsmittel eingeführt wurde. Der antike Name der Münze ist nicht überliefert. Die Bezeichnung Antoninian leitet sich vom eigentlichen Namen Caracallas, Marcus Aurelius Antoninus, ab und wurde erst im Mittelalter eingeführt. Nach neueren Forschungen soll der antike Name des Antoninian Bicharactus gewesen sein. Der Antoninian hatte eine Wertigkeit von nominal zwei Denaren und zu Beginn der Prägungen ein Gewicht von etwa 5 Gramm. Nach dem Silberfeingehalt berechnet, entsprach er von Anfang an jedoch nur dem 1,5-fachen Wert eines Denars. Im Lauf der Zeit reduzierten sich Gewicht und Silbergehalt immer weiter, so dass er gegen Ende des Jahrhunderts faktisch nur noch eine winzige Bronzemünze ohne nennenswerten Silbergehalt war. Hatte ein Antoninian um 238 n.Chr. im Schnitt noch einen Silbergehalt von etwa 40 Prozent, so waren es um 270 n.Chr. bereits weniger als 3 Prozent.

Die Ausgabe des Antoninian wurde von Caracalla begonnen, unter Macrinus fortgeführt und unter Elagabal im Frühjahr 219 n.Chr. eingestellt. Sein Nachfolger Severus Alexander verzichtete gar bewusst auf die Prägung von Antoniniani Münzen. Erst unter Balbinus und Pupienus wurde die Ausgabe dieses Nominales wieder aufgenommen – unter Gordianus III. dann gar wieder in größerem Umfang. Es gibt keine historischen Aussagen oder Belege, wieso Caracalla den Antoninian eingeführt hatte, wohl aber historische Indizien und Erklärungsversuche. Bereits zu Beginn der Severer-Dynastie unter der Herrschaft des Septimius Severus hatte der Metallwert des Denars seinen bisherigen Tiefststand erreicht. Geld war jedoch für die vielen Kriege des Severus, den Sold an die Legionen und für die Finanzierung der prächtigen Bauten dringend nötig. Und nichts ist schlimmer als unzufriedene Soldaten, welche ihre Entlohnung in fortschreitend wertloserem Metall erhielten. Dadurch schien die Voraussetzung für eine tiefgreifende Umgestaltung der Silberprägung geschaffen zu sein, womit Caracalla ein doppelter Schachzug gelang.

Der Antoninian hatte zur Ausgabe nominal den doppelten Wert eines Denars. Kostete den römischen Staat in der Herstellung durch sein Gewicht und Silbergehalt aber nur das 1,5-fache eines Denars. Dies bedeutete eine deutliche Steigerung des Prägegewinns. Caracalla soll zudem die Steuern in Denaren eingetrieben und damit dann neues Geld in Form von minderwertigen Antoniniani ausgegeben haben. Durch diesen Mechanismus konnte der Staat einen beträchtlichen Gewinn erzielen, der über die normalen Steuereinnahmen hinausging. Ein letzter wichtiger Punkt war das bereits erwähnte Militär. Der Sold des römischen Militärs wurde in Denaren ausgezahlt. In den ersten Regierungsjahren des Caracalla erhöhte sich zudem der Sold zeitweise um 50%. Eine Lösung wachsende Ausgaben des Militärs zu schmälern ist, dass das Silber mit Buntmetallen gestreckt wird. Der Effekt für das Streckens des Denars – und somit dessen Abwertung – würde dann aber zu einer Inflation führen und den Spareffekt wieder aufheben. Die Lösung lag aus Sicht Caracallas auch hier im „Doppeldenar“ dem Antoninian. Erforderte eine jährliche Soldzahlung in severischen Denaren die Ummünzung von 3,4 Pfund Silber pro Legionär, brauchte man bei einer Auszahlung in Antoniniani nur noch 2,4 Pfund Silber. Die Überbewertung des Antoninian gegenüber dem Denar erlaubte Caracalla, den erhöhten Sold dauerhaft zu garantieren und dabei eine beachtliche Menge an Silber einzusparen.

Mit demselben Silberanteil wie der Denar wog der Antoninian jedoch nur anderthalb Denare und genoss deshalb einen um 25% überbewerteten Nennwert gegenüber dem Denar. Diese Diskrepanz blieb den historischen Zeitgenossen wohl nicht verborgen und nicht nur Cassius Dio allein könnte Caracalla der Geldmanipulation beschuldigt haben. Da der Antoninian mehr Schein als Sein war, dürfte er im Volk und vor allem im Handel recht unbeliebt gewesen sein, vor allem auch außerhalb der stadtrömischen Grenzen in den Provinzen auf wenig Akzeptanz und Gegenliebe gestoßen sein. So endete unter Elagabal im Frühjahr 219 n.Chr. die Prägung von Antoniniani. Allerdings fehlen dazu historische Belege, wieso die Ausgabe beendet wurde – man kann hier nur Vermutungen aufstellen. Aus meiner Sicht kommen mehrere Gründe in Frage. Zum einem verschlechterte sich der reale Kaufwert des Antoninian mangels Akzeptanz weiter und näherte sich dem Denar. War in der Prägung für den Staat aber immer noch teurer als der einfache Denar. Der Antoninian wurde vielleicht schlichtweg zu teuer für den römischen Staat. Zudem bestand die Gefahr bei der Kaufkraft Annäherung an den Denar, dass er diesen „mit runter in die Inflation riss“. So war also nach der Machtübernahme des Elagabal eine weitere dringende Reform des Münzwesens angebracht.

Nun ist aber Elagabal nicht als Reform-Kaiser in die Geschichte eingegangen. Er zog 219 n.Chr. in Rom ein, verwandelte den Palast in einen Tempel und Freudenhaus und konzentrierte sich allein darauf seinen Gott als neue Staatsreligion einzuführen. Elagabal führte keine größeren Feldzüge, erließ keine bedeutenden Gesetze oder Reformen – sein Leben war eine einzige Orgie. Die Regierungsgewalt hatte de facto mehr oder weniger seine Mutter bzw. die Großmutter. Aus meiner Sicht gut möglich, dass verantwortliche Beamte und die severischen Damen die drohende finanzielle Sprengkraft des Antoninian kommen sahen. Vielleicht spielte auch die Unzufriedenheit der Bürger, Händler und Soldaten eine Rolle, die nicht mit einer überbewerteten Münze handeln bzw. bezahlt werden wollten – so dass erst einmal die Prägung dieses Nominales ausgesetzt wurde. Vielleicht baute man auch darauf, dass der Kaiser sich besann und die nötigen Reformen zu einer späteren Zeit würde schon anpacken. Aus diesem Grund gibt es vielleicht auch keine historischen Belege über das vorläufige Ende des Antoninian unter Elagabal, da man davon ausgegangen war, dass es sich hier bis zu den nötigen finanziellen Neuordnungen nur um eine kurzzeitige Unterbrechung handeln würde.

Diese Überlegung wird durch die offizielle Proklamation seines Nachfolgers Severus Alexander aus meiner Sicht unterstützt. Er wiederum verkündete, historisch belegt, offiziell das Aus des Antoninian. Daher gehe ich davon aus, dass der Prägestopp unter Elagabal keine bewusste endgültige Entscheidung war. Severus Alexander kehrte unter dem Einfluss seiner Mutter Iulia Mamaea zu einer konservativen Haltung zurück, die sich parallel zu strengen Sparmaßnahmen finanzpolitisch am augusteischen Münzsystem orientierte. Einmalig im römischen Münzwesen sind der Titel und die Darstellung des Severus Alexander als Restitutor Monetae (Wiederhersteller der Münze). Dies belegt aus meiner Sicht, dass die Reformen dringend notwendig und auch dringend anstanden – und Severus Alexander damit deutlich propagandierte „seht her, im Gegensatz zu meinem Vorgänger, habe ich mich diesem Problem angenommen“. Erst ab 238 n.Chr. wurde unter Balbinus und Pupienus wieder die Prägung des Antoninian aufgenommen.

Denar und Antoninian lassen sich äußerlich recht gut unterscheiden. Während beim Denar die Büsten des Kaisers oder der Kaiserin barhäuptig (bei den männlichen Büsten oft mit Lorbeerkranz, die Damen nur mit Diadem) dargestellt sind, ist beim Antoninian der Herrscher mit einer Strahlenkrone auf dem Kopf und der weibliche Part mit Stephane und einer Mondsichel unterhalb der Büste abgebildet. Dies soll eine von Caracalla gewollte Assoziation zu den Himmelsgöttern Sol und Luna herstellen.

Revers:
Zu sehen ist die Personifikation der Felicitas nach links stehend. In der rechten Hand hält sie einen kurzen Caduceus (Hermesstab) und in der linken Hand ein Szepter (oder Hasta Pura?). Die Inschrift lautet: FELICITAS TEMPORVM für Felicitas Temporum (glückliche, erfolgreiche Zeiten).

In der antiken römischen Mythologie ist Felicitas (vom lateinischen Adjektiv felix „fruchtbar, gesegnet, glücklich, glücklich“) ein Zustand göttlich inspirierter Produktivität, Seligkeit oder Glück. Felicitas konnte sowohl die Fruchtbarkeit einer Frau als auch das Glück eines Generals umfassen. Die göttliche Personifikation von Felicitas wurde als Göttin gepflegt. Obwohl Felicitas als „viel Glück“ übersetzt werden kann und die Göttin Felicitas einige Eigenschaften und Attribute mit Fortuna teilt, wurden die beiden in der römischen Religion unterschieden. Fortuna war unvorhersehbar und ihre Auswirkungen konnten negativ sein, wie die Existenz eines Altars für Mala Fortuna (Unglück) bestätigt. Felicitas hatte jedoch immer eine positive Bedeutung. Sie erscheint mit mehreren Beinamen, die sich auf Aspekte ihrer göttlichen Kraft konzentrieren.

Felicitas hatte bereits Mitte des 2. Jahrhunderts v.Chr. einen Tempel in Rom und wurde während der republikanischen Ära bei zwei offiziellen Festen der römischen Staatsreligion am 1. Juli in Verbindung mit Iuno und am 9. Oktober als Fausta Felicitas geehrt. Felicitas spielte weiterhin eine wichtige Rolle im kaiserlichen Kult und wurde häufig auf Münzen als Symbol für den Reichtum und den Wohlstand des römischen Reiches dargestellt. Ihre Hauptattribute sind der Hermesstab (Caduceus) und das Füllhorn (Cornucopia).

Seit dem Diktator Sulla, der den Beinamen Felix trug, gewann der Kult immer größere Bedeutung. Caesar ließ ihr einen Tempel errichten und in der entscheidenden Schlacht bei Thapsus war „Felicitas“ die Parole von Caesars Truppen. In der Kaiserzeit war Felicitas Augusta die Versinnbildlichung des fortdauernden Glückszustandes des Imperiums und erschien mit ihren Attributen als „kaiserliches Glück“ häufig auf dem Revers von Münzen. Commodus nahm felix 185 n.Chr. erstmals in die offizielle kaiserliche Titulatur auf.

In seinem religiösen Sinne bedeutet Felix „gesegnet, unter dem Schutz oder der Gunst der Götter glücklich“. Was Felix ist, hat das Pax Divom erreicht, einen Zustand der Harmonie oder des Friedens mit der göttlichen Welt. Die fortgesetzte magische Assoziation von sexueller Potenz, Steigerung und allgemeinem Glück in der Produktivität wird durch die Inschrift Hic Habitat Felicitas („Felicitas wohnt hier“) auf einem apotropen Relief eines Phallus in einer Bäckerei in Pompeji angezeigt.

Die Fähigkeit, Glück zu fördern, wurde zum Beweis für die göttliche Gunst. Felicitas war gleichzeitig ein göttliches Geschenk, eine Eigenschaft, die in einem Individuum residierte und eine ansteckende Fähigkeit, produktive Bedingungen außerhalb von sich selbst zu schaffen. Sie war eine Form von „charismatischer Autorität“. Cicero listet Felicitas als eine der vier Tugenden des beispielhaften Generals auf, zusammen mit Kenntnissen der Militärwissenschaft (Scientia rei Militaris), Virtus (sowohl „Tapferkeit“ als auch „Tugend“) und Auctoritas („Autorität“). Virtus war eine regelmäßige Ergänzung zu Felicitas, von denen nicht angenommen wurde, dass sie an diejenigen gebunden sind, die unwürdig waren. Cicero schrieb Felicitas besonders Pompeius Magnus zu und unterschied diese Felicitas sogar von dem göttlichen Glück erfolgreicher Generäle wie Fabius Maximus, Marcellus, Scipio der Jüngere und Marius.

Der Kult von Felicitas wird erstmals Mitte des 2. Jahrhunderts v.Chr. aufgezeichnet, als ihr von Lucius Licinius Lucullus, dem Großvater des berühmten Lucullus, ein Tempel geweiht wurde, welcher dazu die Beute aus seinen Feldzügen in Spanien in den Jahren 151/150 v.Chr. verwendete. Dieser Tempel der Felicitas gehörte zu mehreren, die eine sekundäre Funktion als Kunstmuseen hatten und wurde von Cicero für diejenigen empfohlen, die gerne Kunst betrachteten, aber nicht über die Mittel verfügten, um Privatsammlungen anzuhäufen. Im Tempel befanden sich mehrere aus Griechenland geplünderte Statuen, darunter auch Werke des Praxiteles (die Thespiaden und eine Venus). Im Bezug auf diesen Tempel ist auch eine Anekdote über Iulius Caesar überliefert, dessen Wagen bei einem Triumphzug 46 v.Chr. genau vor diesem Gebäude einen Achsbruch erlitten haben soll. Der Tempel wurde während der Regierungszeit von Kaiser Claudius durch ein Feuer zerstört. Die meisten Kunstwerke konnten gerettet werden, der Tempel wurde an dieser Stelle aber nicht wieder aufgebaut.

Pompeius errichtete in seinem neuen Theater- und Tempelkomplex einen Schrein für Felicitas, in dem die Stufen zum Tempel der Venus Victrix als Sitzgelegenheit genutzt wurden. Eine vierte Kultstätte für Felicitas in Rom war von Cäsar geplant und möglicherweise vor seinem Tod begonnen worden. Die Arbeiten am Tempel wurden von Lepidus an der Stelle der Curia Hostilia abgeschlossen, die von Sulla restauriert, 52 v.Chr. durch einen Brand zerstört und 44 v.Chr. von Cäsar abgerissen worden war. Dieser Tempel scheint zur Zeit Hadrians nicht mehr existiert zu haben. Sein Standort liegt wahrscheinlich unter der Kirche Santi Lucae Martina. Wahrscheinlich gehören ein ionisches Kapitell und eine Tuffsteinwand der Kirche zu den bekannten Überresten des Tempels.

Am 1. Juli und 9. Oktober erhielt Felicitas auf dem kapitolinischen Hügel ein Opfer, am letzten Tag als Fausta Felicitas in Verbindung mit dem Genius Publicus und Venus Victrix. Diese Auspizien fanden wahrscheinlich an einem Altar oder einem kleinen Schrein (Aedicula) statt, nicht an einem separaten Tempelbezirk. Die Apostelgeschichte der Brüder Arval (aus dem ersten Jahrhundert n.Chr.) beschreibt dabei eine Kuh als Opfer für Felicitas.

Der Hermesstab (lateinisch Caduceus) ist ein Stab mit zwei Flügeln, der von zwei Schlangen miteinander zugewendeten Köpfen umschlungen wird. Im Altertum war der Heroldsstab Erkennungszeichen der Herolde, der die Immunität dieser Überbringer militärischer Befehle oder geheimer Nachrichten signalisieren und ihre schadlose Rückkehr sichern sollte. In späterer Zeit war der Heroldsstab als Merkurstab, Symbol des Handels, auch in der Heraldik (Merkurstab). Der berühmteste Stabträger war der griechische Gott Hermes, der von den Römern Mercurius (Merkur) genannt wurde.

Der Caduceus des Hermes hatte bei den Griechen vielfältige Bedeutung. Ursprünglich ein Zauberstab, galt er später vorwiegend als Symbol des Herolds und als Friedenssymbol. Nach einer Legende fand Hermes einst zwei Schlangen in heftigem Kampfe ineinander verschlungen. Mit einem Olivenzweig trennte er die Kämpfenden, und zum Dank dafür umschlangen sie den Stab friedlich und wandten sich in Liebe einander zu. Hermes mit seinem Symbol galt fortan als Friedensstifter. Dies ist die positivste Bedeutung, die der Hermesstab erlangt hat. Bei den Römern galt er neben dem Friedenszeichen auch als Symbol für Handel und Verkehr. In Rom feierten die Kaufleute am 15. Mai ein Fest zu seinen Ehren. Dabei besprengten sie sich mit Wasser, um sich damit von den Meineiden zu reinigen, die sie in ihrem Handel und Wandel bis dahin begangen hatten.

Die Hasta pura (reine Lanze), auch hasta donatica (Ehrenlanze) genannt, war eine der ersten bekannten Auszeichnungen des römischen Militärs an seine Soldaten. Es handelte sich dabei um einen Speer, anfangs vermutlich aus Holz ohne Metallspitze, den man sich ursprünglich (in der frühen und mittleren Republik) verdiente, wenn man einen Feind außerhalb des befohlenen Kampfes tötete. In der Zeit des Prinzipats konnte die Spitze der Hasta auch aus Silber oder Gold gefertigt sein, und die Auszeichnung wurde aufgrund unterschiedlicher Anlässe (nicht immer militärische) verliehen.

Schon in spätrepublikanischer Zeit wurde die Hasta pura in der Regel nur höheren Offiziersrängen (vom Primus Pilus aufwärts) verliehen. In der Zeit zuvor konnte sie auch ein einfacher Soldat erhalten. Allerdings gibt es auch Quellen, welche von einer Vergabe an Zivilisten berichten. In der Zeit seit dem Kaiser Claudius wird sie das typische Zeichen der Militärdienste leistenden Ritterschaft. Nach 217 n.Chr. verschwindet die Hasta aus den Inschriftenquellen.

Die Hasta Pura war eines der Insignien der Götter und der Kaiser und Augusta nach ihrer Apotheose, was bedeutete, dass sie zu Objekten der Anbetung geworden waren. Es findet sich oft in den Händen weiblicher Götter und Personifizierungen, insbesondere Pax.

Hintergrund:
Felicitas Temporum (die glückliche Lage, die glücklichen Umstände, der glückliche Zustand, das glückliche Gedeihen, das Glück etc. …der Zeit), welche eine Ideologie des Goldenen Zeitalters widerspiegelte, gehörte zu den ausgeprägtesten Tugenden, die während der Regierungszeit von Traian und Antoninus Pius propagandiert wurden. Septimius Severus, dessen Regierungszeit der außerordentlich kurzen Amtszeit von Pertinax und den unbefriedigenden Bedingungen unter Commodus folgte, drückte seine Bemühungen zur Wiederherstellung dieser Pax Romana mit entsprechenden Münzen aus, welche unter anderem die Legendeninschriften Felicitas Temporum und Felicitas Saeculi (Glückseligkeit des Zeitalters) trugen.

Bei dieser Münzenserie (RIC IV Macrinus 63 var.), bestehend aus verschiedenen Variationen von Denaren und Antoniniani, erkennt man eine interessante propaganda Strategie des Kaisers Macrinus. Auf den Münzen der Serie ist jeweils die Personifikation Felicitas abgebildet, jedoch mit unterschiedlichen Attributen. Einmal wird die wirtschaftliche Seite hervorgehoben, ein anderes Mal die militärische Seite betont. 

In der einen Prägeserie wird Felicitas mit den Attributen Hermesstab und Füllhorn auf die Rückseiten der Münzen verewigt. Sie verdeutlichen in der kaiserlichen Propaganda damit die erfolgreichen und glücklichen Zeiten für den Handel (Hermesstab), der Wirtschaft und dem Wohlstand (Füllhorn).  

In der weiteren Variation – wie auf diesem hier vorgestellten Antoninian – erscheint Felicitas jedoch mit einem kurzen Hermesstab und einem Szepter oder gar Hasta Pura. Hier beziehen sich die Attribute der Felicitas auf zukünftige erfolgreiche und glückliche Zeiten auf den militärischen Bereich und auf die Regierungszeit des Kaisers Macrinus selbst.

Quellen:
* Wikipedia: Macrinus
* Wikipedia: Felicitas
* Wikibrief: Felicitas
* Wikipedia: Hermesstab
* Wikipedia: Hasta Pura
* Wikipedia: Antoninian
* Peter Robert Franke, Ilse Paar: die antiken Münzen der Sammlung Heynen
* Archäologisches Institut Göttingen: Porträttypen römischer Kaiser
* Jérémie Chameroy: Münzprägung und Geldmanipulationen unter der severischen Dynastie
* M. Brunner/S. Rutishauser, Universität Bern, Institut für Archäologische Wissenschaften: Pecunia Olet! Münzgewichte der römischen Kaiserzeit

Obverse:
Visible is the draped bust of Macrinus, facing right, with a radiant crown. The inscription reads: IMP C M OPEL SEV MACRINVS AVG for Imperator Caesar Marcus Opellius Severus Macrinus Augustus.

A comparison with the different portrait types on coins makes it clear that the differences are to be understood chronologically. During the short reign of Macrinus, several successive issues of coins were issued in Rome and in the mints of the East. They begin with short-bearded portraits and, through intermediate stages, end with long-bearded ones. Macrinus grew his beard during the year of his reign and attached such importance to it that the Roman portrait workshops were commissioned several times to create new prototypes for the portrait of the emperor.

This obviously has to do with Macrinus‘ strategies of legitimation, which wanted to make him appear as the legitimate successor of the Severi and indirectly the Antonines. Macrinus therefore took the name Severus for himself and gave his son Diadumenianus the prestigious name of Antonine. And because of the beard he was supposed to appear to the outside world as a successor to the Antonines and Severius. This is exactly what the contemporary historian Herodian reports (V 2, 3.4): “and (instead of acting) he frittered away his time in Antioch, growing his beard, walking about alone more than necessary, and speaking softly when anyone met him − and aspired to all of these evidently as Marcuse’s manners.“

With this work on the image and the three versions of the portrait commissioned from Antioch in Rome in just one year, the Macrinus portrait is one of the most interesting examples of ancient imperial portrait politics.

The Antoninianus was an ancient Roman silver coin minted under Emperor Caracalla around 214/215 AD introduced as official means of payment. The ancient name of the coin is not known. The term Antoninian is derived from Caracalla’s actual name, Marcus Aurelius Antoninus, and was first introduced in the Middle Ages. According to recent research, the ancient name of the Antoninian should have been Bicharactus. The antoninian had a nominal value of two denarii and at the beginning of the coinage a weight of about 5 grams. Calculated according to the silver fineness, however, from the beginning it was only 1.5 times the value of a denarius. Over time, the weight and silver content continued to decrease, so that by the end of the century it was effectively just a tiny bronze coin with no silver content worth mentioning. Had an Antoninianus around 238 AD an average silver content of about 40 percent, it was around 270 AD already less than 3 percent.

The edition of the Antoninianus was begun by Caracalla, continued under Macrinus, and continued under Elagabalus in the spring of 219 AD set. His successor Severus Alexander deliberately avoided minting Antoniniani coins. Only under Balbinus and Pupienus was the issue of this denomination resumed – under Gordianus III. then again on a larger scale. There are no historical statements or evidence as to why Caracalla introduced the Antoninianus, but there are historical indications and attempts at explanation. Already at the beginning of the Severan dynasty under the reign of Septimius Severus, the metal value of the denarius had reached its all-time low. However, money was urgently needed for Severus‘ many wars, to pay the legions and to finance the magnificent buildings. And nothing is worse than disaffected soldiers getting their rewards in progressively worthless metal. This seemed to set the stage for a radical transformation of silver coinage, with Caracalla making a double move.

The nominal value of the antoninianus was twice the value of a denarius when it was issued. Due to its weight and silver content, it only cost the Roman state 1.5 times a denarius to produce. This meant a significant increase in minting profit. Caracalla is also said to have collected taxes in denarii and then spent new money in the form of inferior antoniniani. Through this mechanism, the state was able to make a substantial profit in excess of normal tax revenue. A last important point was the already mentioned military. The Roman military was paid in denarii. In the first years of Caracalla’s reign, the pay increased by 50% at times. One solution to curbing growing military spending is to dilute the silver with non-ferrous metals. However, the effect of stretching the denar – and thus its devaluation – would then lead to inflation and reverse the savings effect. From Caracalla’s point of view, the solution lay in the „double denarius“ of the Antoninianus. If an annual payment in Severan denarii required the conversion of 3.4 pounds of silver per legionnaire, a payment in Antoniniani required only 2.4 pounds of silver. The overvaluation of the antoninianus compared to the denarius allowed Caracalla to permanently guarantee the increased pay while saving a considerable amount of silver.

However, with the same silver content as the denarius, the antoninian weighed only one and a half denarii and therefore enjoyed a 25% overvalued face value compared to the denarius. This discrepancy probably did not go unnoticed by the historical contemporaries and not only Cassius Dio alone could have accused Caracalla of money manipulation. Since the Antoninianus was more appearance than reality, it must have been very unpopular among the people and especially in trade, and above all it met with little acceptance and love in the provinces outside the city-Roman borders. Thus ended under Elagabalus in the spring of 219 AD the minting of Antoniniani. However, there is no historical evidence as to why the edition was ended – one can only make assumptions here. In my view there are several possible reasons. For one, the real purchase value of the antoninian continued to deteriorate due to a lack of acceptance and approached the denarius. However, it was still more expensive than the plain denarius when minted for the state. Perhaps the Antoninianus simply became too expensive for the Roman state. In addition, there was a risk that when the purchasing power was approaching the denarius, it would “tear it down with inflation”. So after the Elagabalus came to power, another urgent reform of coinage was in order.

However, Elagabalus did not go down in history as a reforming emperor. He moved in 219 AD entered Rome, turned the palace into a temple and brothel and concentrated solely on introducing his god as the new state religion. Elagabalus conducted no major campaigns, enacted no significant laws or reforms – his life was one big orgy. In fact, the power to govern was more or less held by his mother or grandmother. From my point of view, it is quite possible that the responsible officials and the Severan ladies saw the imminent financial explosive power of the Antoninianus coming. Perhaps the dissatisfaction of the citizens, traders and soldiers who did not want to trade or be paid with an overvalued coin also played a role – so that the minting of this denomination was suspended for the time being. Perhaps one also counted on the fact that the emperor would remember and tackle the necessary reforms at a later date. For this reason there is perhaps no historical evidence of the provisional end of the Antoninianus under Elagabalus, since it was assumed that this would only be a brief interruption until the necessary financial reorganization.

In my view, this reasoning is supported by the official proclamation of his successor, Severus Alexander. He, in turn, officially announced the end of the Antoninianus, historically documented. Therefore, I assume that the cessation of minting under Elagabalus was not a conscious final decision. Under the influence of his mother Iulia Mamaea, Severus Alexander returned to a conservative attitude, which, in parallel with strict austerity measures, was financially based on the Augustan monetary system. The title and the depiction of Severus Alexander as Restitutor Monetae (restorer of the coin) are unique in Roman coinage. From my point of view, this proves that the reforms are urgently needed and urgently needed – and Severus Alexander clearly propagated „look here, in contrast to my predecessor, I have taken care of this problem“. Only from 238 AD the minting of the Antoninianus was resumed under Balbinus and Pupienus.

Denarius and Antoninianus can be distinguished quite well from the outside. While the denarius shows the busts of the emperor or empress bareheaded (male busts often with a laurel wreath, the ladies only with diadems), the Antoninianus shows the ruler with a radiant crown on his head and the female part with Stephane and a crescent moon below the bust depicted. This is intended to create an association with the sky gods Sol and Luna, intended by Caracalla.

Reverse:
You can see the personification of Felicitas standing to the left. In her right hand she holds a short caduceus (caduceus) and in her left hand a scepter (or hasta pura?). The inscription reads: FELICITAS TEMPORVM for Felicitas Temporum (fortunate, successful times).

In ancient Roman mythology, Felicitas (from the Latin adjective felix, „fertile, blessed, happy, fortunate“) is a state of divinely inspired productivity, bliss, or happiness. Felicitas could encompass both a woman’s fertility and a general’s happiness. The divine personification of Felicitas was cultivated as a goddess. Although Felicitas can be translated as „good luck“ and the goddess Felicitas shares some qualities and attributes with Fortuna, the two were distinguished in Roman religion. Fortuna was unpredictable and its effects could be negative, as attested by the existence of an altar to Mala Fortuna (misfortune). However, Felicitas always had a positive meaning. She appears with several epithets that focus on aspects of her divine power.

Felicitas had already in the middle of the 2nd century BC a temple in Rome and was honored during the republican era at two official festivals of the Roman state religion on July 1 in connection with Iuno and on October 9 as Fausta Felicitas. Felicitas continued to play an important role in Imperial cult and was frequently depicted on coins as a symbol of the wealth and prosperity of the Roman Empire. Her main attributes are the caduceus and the cornucopia.

Since the dictator Sulla, who was nicknamed Felix, the cult has become increasingly important. Caesar had a temple built for her and in the decisive battle at Thapsus „Felicitas“ was the watchword of Caesar’s troops. In the imperial period, Felicitas Augusta was the symbol of the enduring state of happiness of the empire and often appeared on the reverse of coins with her attributes as „imperial luck“. Commodus took felix in 185 AD for the first time in the official imperial title.

In its religious sense, Felix means ‚blessed, happy under the protection or favor of the gods‘. What Felix is ​​has attained Pax Divom, a state of harmony or peace with the divine world. The continued magical association of sexual potency, enhancement, and general happiness in productivity is indicated by the inscription Hic Habitat Felicitas („Felicitas dwells here“) on an apotropaic relief of a phallus in a bakery in Pompeii.

The ability to promote happiness became evidence of divine favor. Felicitas was at once a divine gift, a quality residing in an individual and an infectious ability to create productive conditions outside of oneself. It was a form of „charismatic authority“. Cicero lists felicitas as one of the four virtues of the exemplary general, along with knowledge of military science (scientia rei militaris), virtus (both „valor“ and „virtue“), and auctoritas („authority“). Virtus was a regular complement to Felicitas, who were not believed to be attached to those who were unworthy. Cicero attributed Felicitas specifically to Pompeius Magnus, even distinguishing this Felicitas from the divine good fortune of successful generals such as Fabius Maximus, Marcellus, Scipio the Younger and Marius.

The cult of Felicitas is first mentioned in the middle of the 2nd century BC recorded when a temple was dedicated to her by Lucius Licinius Lucullus, grandfather of the famous Lucullus, who also added the spoils from his campaigns in Spain in 151/150 BC used. This temple of Felicitas was among several that had a secondary function as art museums and was recommended by Cicero for those who enjoyed viewing art but did not have the means to amass private collections. In the temple were several statues looted from Greece, including works by Praxiteles (the Thespiads and a Venus). In relation to this temple there is also an anecdote about Iulius Caesar, whose chariot was destroyed in a triumphal procession in 46 BC is said to have suffered a broken axle right in front of this building. The temple was destroyed by fire during the reign of Emperor Claudius. Most of the artwork was saved, but the temple was not rebuilt on this site.

Pompey built a shrine to Felicitas in his new theater and temple complex, using the steps to the Temple of Venus Victrix as a seat. A fourth place of worship for Felicitas in Rome had been planned by Caesar and possibly begun before his death. Work on the temple was completed by Lepidus on the site of the Curia Hostilia restored by Sulla, 52 BC destroyed by fire and 44 BC demolished by Caesar. This temple appears to have ceased to exist in Hadrian’s time. Its location is probably under the Church of Santi Lucae Martina. Probably an Ionic capital and a tufa wall of the church are among the known remains of the temple.

On July 1st and October 9th Felicitas received a sacrifice on the Capitoline Hill, on the last day as Fausta Felicitas in conjunction with the Genius Publicus and Venus Victrix. These auspices probably took place at an altar or small shrine (aedicula), not at a separate temple precinct. The Acts of the Apostles by the Arval brothers (from the first century AD) describes a cow as a sacrifice for Felicitas.

The caduceus (Latin caduceus) is a staff with two wings entwined by two snakes, their heads facing each other. In antiquity, the herald’s staff was the herald’s identification mark, which was intended to signal the immunity of these bearers of military orders or secret messages and to ensure their harmless return. In later times the herald’s staff was used as a staff of Mercury, a symbol of trade, also in heraldry (staff of Mercury). The most famous staff bearer was the Greek god Hermes, who was called Mercurius (Mercury) by the Romans.

The caduceus of Hermes had many meanings among the Greeks. Originally a magic wand, it was later used primarily as a herald symbol and as a symbol of peace. According to a legend, Hermes once found two snakes entwined in a fierce fight. With an olive branch he separated the combatants, and in gratitude they peacefully embraced the staff and turned to each other in love. From then on, Hermes with his symbol was considered a peacemaker. This is the most positive meaning that the caduceus has acquired. In addition to the peace sign, the Romans also regarded it as a symbol for trade and traffic. In Rome, on May 15, merchants held a festival in his honor. They sprinkled themselves with water to cleanse themselves from the perjuries which they had committed in their trade and conduct up to then.

The hasta pura (pure lance), also called hasta donatica (lance of honor), was one of the first known awards of the Roman military to its soldiers. It was a spear, initially probably wooden with no metal tip, that was originally earned (in the early and middle Republic) by killing an enemy outside of the commanded combat. In the time of the Principate, the tip of the hasta could also be made of silver or gold, and the award was given for different occasions (not always military ones).

Even in the late Republican period, the hasta pura was generally only awarded to higher officer ranks (from the primus pilus upwards). In the past, they could also be obtained by a simple soldier. However, there are also sources that report an award to civilians. Since the time of Emperor Claudius, it has become the typical sign of knighthood performing military service. After 217 AD the hasta disappears from the sources of inscriptions.

The Hasta Pura was one of the regalia of the gods and the Emperors and Augusta after their apotheosis, meaning they had become objects of worship. It is often found in the hands of female gods and personifications, especially Pax.

Background:
Felicitas Temporum (the fortunate situation, the fortunate circumstances, the fortunate state, the fortunate prosperity, the luck etc….of the time), reflecting an ideology of the Golden Age, was among the most pronounced virtues to be cultivated during the reigns of Traian and Antoninus Pius were propagated. Septimius Severus, whose reign followed the exceedingly short tenure of Pertinax and the unsatisfactory conditions under Commodus, expressed his efforts to restore this Pax Romana with appropriate coins bearing the legend inscriptions Felicitas Temporum and Felicitas Saeculi (Bliss of the Age), among others.

This coin series (RIC IV Macrinus 63 var.), consisting of different variations of denarii and antoniniani, shows an interesting propaganda strategy of the emperor Macrinus. The personification of Felicitas is shown on the coins of the series, but with different attributes. Sometimes the economic side is emphasized, sometimes the military side is emphasized.

In one embossing series, Felicitas is immortalized on the reverse side of the coin with the attributes caduceus and cornucopia. In the imperial propaganda they illustrate the successful and happy times for trade (caduceus), the economy and prosperity (cornucopia).

In the further variation – as on this Antoninianus presented here – Felicitas appears with a short Caduceus and a scepter or even Hasta Pura. Here the attributes of Felicitas refer to future prosperous and prosperous times in the military sphere and in the reign of Emperor Macrinus himself.

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