Iulia Cornelia Paula bis 220 n.Chr.

Silber Denar Rom Iulia Cornelia Paula 219/220 n.Chr.

Münze:
Denar der römischen Kaiserzeit 219/220 n.Chr.
Material: Silber
Durchmesser: 19,3mm
Gewicht: 2,62g
Münzstätte: Rom
Provenienz: Feydeau Bourse Numismatique, Paris
Referenz: RIC IV Elagabalus 216

Avers:
Zu sehen ist die nach rechts gerichtete drapierte Büste der Iulia Paula. Die Inschrift lautet: IVLIA PAVLA AVG für Iulia Paula Augusta.

Seit dem Jahr 219 n.Chr. trug Iulia Paula den Titel Augusta. Die severische Kaiserfamilie stellte die Herrschaftslegitimation durch die weiblichen Mitglieder der Familie auf den Umschriften der Münzen heraus. Ähnliches wurde bereits bei den Kaisern der julisch-claudischen Kaiserfamilie beobachtet.

Augusta (die Erhabene) ist eine Ehrenbezeichnung, die römische Kaiser ihren Ehefrauen oder nahen weiblichen Verwandten – etwa ihren Müttern, Schwestern, Großmüttern oder Töchtern – verleihen konnten. Sie stellt bis in die Spätantike das weibliche Gegenstück zum Titel Augustus dar, der im Römischen und frühen Byzantinischen Reich einen Bestandteil der Kaisertitulatur bildete. Obwohl nicht mit bestimmten rechtlichen oder politischen Kompetenzen ausgestattet, kam der Augusta-Würde ideologisch große Bedeutung zu. Die Augustae nahmen oft eine besondere, teils sehr machtvolle Stellung am kaiserlichen Hof ein.

Erstmals bekam Livia Drusilla, die langjährige dritte Ehefrau des ersten Kaisers Augustus, durch testamentarische Verfügung des verstorbenen Princeps im Jahr 14 n.Chr. den Namen Augusta verliehen. Aus dem ehrenhalber verliehenen Cognomen Augusta entwickelte sich zunehmend ein Titel der Kaisergattin oder anderer weiblicher Verwandter, der jedoch – wie auch der Augustus-Titel – keinerlei bestimmte rechtliche Kompetenzen verlieh. Auch fortan war der Augusta-Titel bedeutsam, da er in Gestalt der Augusta als Kaiserinmutter (mater principis) eine dynastische Herrschaft legitimieren konnte. Die Verleihung erfolgte durch einen Senatsbeschluss mit Zustimmung des Kaisers, häufig auch auf dessen Betreiben. Anlässe dafür waren vor allem der Herrschaftsantritt des Kaisers, die Eheschließung oder die Geburt eines Nachkommen. Die Augusta war die erste Frau im Staat, was ihr vor allem zeremonielle Würden und Aufgaben einbrachte. Jedoch waren nicht alle Kaisergattinnen Trägerinnen des Titels. Auch konnte die Verleihung abgelehnt werden (recusatio). Ob kaiserliche Frauen diese Ehre erfuhren oder nicht, gibt aber nicht zwingend Aufschluss über ihre politische Bedeutung. Unabhängig von der Verleihung des Titels Augusta wurden im griechischsprachigen Osten des Imperium Romanum Gattinnen oder weibliche Angehörige der Kaiser häufig mit dem ins Griechische übersetzten Namen Sebaste geehrt.

Iulia Domna führte den Augusta-Titel seit Herrschaftsbeginn ihres Gatten Septimius Severus im Jahr 193 n.Chr. Zudem trug sie als zweite Kaiserin nach Faustina Minor ab 195 n.Chr. den Titel einer mater castrorum, der ihr anlässlich ihrer Anwesenheit im Militärlager verliehen und der später zu mater castrorum et senatus et patriae erweitert wurde. Beide Titel wurden fortan parallel zueinander verwendet. Bei Iulia Mamaea, der Mutter des Severus Alexander, wurde die inoffizielle Titulatur einer spanischen Inschrift zufolge zu einer „Mutter des Heerlagers, des Senats, des Vaterlands und des ganzen Menschengeschlechts“ (mater castrorum et senatus et patriae et universi generis humani) gesteigert.

Septimius Severus Sohn Caracalla machte seine Frau Fulvia Plautilla zur Augusta. Nachdem ihr Vater Plautianus von Caracalla des geplanten Mordes an Septimius Severus bezichtigt und getötet worden war, verlor Plautilla jedoch ihren Titel, wurde verbannt und 211 n.Chr. schließlich ermordet. Ihr Name verfiel der damnatio memoriae. Unter den Severern kam zeitweise vor allem der Großmutter und Mutter des Kaisers die Augusta-Würde und außerordentliche politische Bedeutung zu. So führte Iulia Maesa, die Großmutter Kaiser Elagabals, den Augusta-Titel und widmete sich anstelle ihres unmündigen Enkels den Regierungsgeschäften. Elagabals Mutter und die Tochter Maesas, Iulia Soaemias, erlangte den Titel ebenso wie alle drei bezeugten Ehefrauen des Princeps, Iulia Paula, Aquilia Severa und Annia Faustina. Als Kaiserinmutter des Severus Alexander und Augusta übte Iulia Mamaea über die Volljährigkeit ihres Sohnes hinaus großen Einfluss auf die Regentschaft aus. Auch Severus Alexanders Frau Orbiana trug den Augusta-Titel. In severischer Zeit wurde außerdem der Titel sanctissima Augusta geschaffen, den Inschriften etwa für Iulia Maesa, Iulia Mamaea und Orbiana bezeugen und der sich bis zum Ende des 3. Jahrhunderts häufig findet. Zudem dokumentierten die meisten der machtbewussten Augustae des 3. Jahrhunderts ihre außerordentliche Stellung in eigenen Münzen.

Die Haarpracht und Haarmode der Severer Dynastie. Im Vergleich zu den schrillen Frisuren der flavischen und trajanischen Zeit, die keine hundert Jahre zurücklagen, wirkte das Arrangement der gebildeten syrischen Aristokratentochter Iulia Domna an der Seite des Kaisers Septimius Severus kompliziert, jedoch ein wenig statisch. Wie bei vielen ihrer Vorgängerinnen war die Art und Weise, wie die Haare getragen wurden, Teil des programmatischen kaiserlichen Gesamtkonzepts. Ging es doch darum, eine neue, dauerhafte Dynastie zu etablieren, deren Grundsatz der geregelten Verhältnisse sowohl auf familiärer als auf staatlicher Ebene gelten sollte. 

Iulia Domnas vertikal oder horizontal onduliertes Seitenhaar wurde im Bereich des Hinterkopfes von einem überdimensionalen, vertikalen Chignon überdeckt. Gelegentlich trug die Kaiserin auch einen kleineren Haarknoten im Genick, womit sie eine gewisse Solidarität mit ihrer Schwiegertochter Publia Fulvia Plautilla, ihrer Schwester sowie ihren Nichten Iulia Avita Mamaea und Iulia Soaemias Bassiana an den Tag legte. Auch die drei Schwiegertöchter eben jener Iulia Soaemias Bassiana und Gattinnen des Elagabal – Iulia Aquilia Severa, Annia Aurelia Faustina und Iulia Cornelia Paula – bildeten dabei keine Ausnahme. Dies galt in gleicherweise für Gnaea Seia Herennia Sallustia Barbia Orbiana als Schwiegertochter der Iulia Avita Mamaea und als Gattin an der Seite des Kaisers Severus Alexander. Allerdings zeigte sich das severische Kaiserhaus auch Experimenten gegenüber aufgeschlossen, was die Entwicklung des Scheitelzopfes enorm vorantrieb.

Revers:
Zu sehen ist die Personifikation Concordia nach links sitzend. In ihrer rechten Hand hält sie eine Patera (Trankopferschale), in der linken Hand eine doppelte Cornucopiae (Füllhorn). Die Inschrift lautet: CONCORDIA AVGG für Concordia Augustii (Concordia duorum augustorum – Harmonie des Kaisers und der Kaiserin).

Concordia ist die Personifikation der Eintracht in der römischen Mythologie (entspricht der Homonoia in der griechischen Mythologie). Der römischen Vorstellung nach fördert und erhält sie die Eintracht und die Einheit der Bürger Roms. Dargestellt wurde sie mit den Attributen Füllhorn, Opferschale und ineinander geschlungenen Händen.

Concordia ist einer der von den Römern personifizierten altrömischen Tugendbegriffen, wie auch Fides (Treue), Spes (Hoffnung), Pudicitia (Keuschheit), Iustitia (Gerechtigkeit), Virtus (Tugend), Pax (Frieden), Libertas (Freiheit), Honos (Ehre) oder Felicitas (Glück). Ursprünglich wurden die altrömischen Gottheiten nicht in Bildern oder Statuen verehrt. Erst von den Griechen und Etruskern wurde die Vorstellung einer Götterwelt in Menschengestalt übernommen.

Der Concordia war ein Tempel im Nordwesten des Forum Romanum in Rom geweiht, der sich am Fuße des Kapitols befand. Jedes Jahr am 16. Januar wurde ihr zu Ehren in einem Fest an die Einweihung des Tempels erinnert, der anlässlich der Versöhnung zwischen Plebejern und Patriziern nach dem Ende der Ständekämpfe im Jahre 367 v.Chr. errichtet wurde.

Hintergrund:
Iulia Paula war die erste Frau des römischen Kaisers Elagabal. Über sie selbst ist bisher wenig bekannt. Vermutlich stammte sie aus reichem und sehr vornehmem Hause, wie der Geschichtsschreiber Herodian (5,6,1.) berichtet. 

Elagabal erlangte im Jahre 218 n.Chr. die Kaiserwürde in Syrien. Im Jahr 219 n.Chr. heiratete er im Sommer Iulia Paula in Rom und sie wurde zur Augusta erhoben. Elagabal war damals erst fünfzehn Jahre alt und in Rom ein Fremdling. Vermutlich hat seine Großmutter Iulia Maesa die Ehe arrangiert, um ihrem Enkel in der hauptstädtischen Führungsschicht Rückhalt zu verschaffen. Die Ehe wurde gut ein Jahr später direkt wieder annulliert und Elagabal heiratete die ebenfalls aus vornehmem Hause stammende Aquilia Severa. Da diese Heirat unter den Römern aber als Eklat angesehen wurde, wurde das Ansehen des jungen Kaisers schwer geschädigt und vermutlich trug die voreilige Scheidung von Iulia Paula und die skandalöse Ehe mit Aquilia Severa zu seinem Sturz 222 n.Chr. bei.

Die Umstände der Scheidung werfen ein helles Licht auf den scharfen, unversöhnlichen kulturellen und religiösen Gegensatz zwischen dem Syrer Elagabal und der vornehmen Gesellschaft Roms. Der Scheidungsgrund, den Elagabal angab, war ein körperlicher Makel Iulias, so Cassius Dio 80 (79),9,3. Nach römischem Empfinden war eine Scheidung wegen eines Körpermals tyrannische Willkür. Aus der Sicht des Kaisers hingegen war die Auflösung der Ehe eine religiöse Notwendigkeit, da er Priester der syrischen Gottheit Elagabal war und seine Frau als Priestergattin ebenfalls kultischen Anforderungen zu genügen hatte. In seiner Religion setzte dies körperliche Makellosigkeit voraus.

Iulia Paula zog sich nach der Scheidung ins Privatleben zurück. Von ihrem weiteren Schicksal ist nichts überliefert. Das Aussehen Iulia Paulas lässt sich nur ihren Münzbildnissen entnehmen. Kein rundplastisches Porträt kann ihr mit Sicherheit oder zumindest großer Wahrscheinlichkeit zugeordnet werden.

Die auf dieser Münze propagandierte Eintracht des Kaisers und seiner Ehefrau fand daher nur auf der Darstellung dieses Denartyps statt und waren damit nur leere Worte, wie leider bei so vielen ehelichen Beziehungen der Severer Dynastie.

Quellen:
* Wikipedia: Iulia Paula
* Wikipedia: Elagabal
* Wikipedia: Concordia
* Wikipedia: Augusta
* NumisWiki: Concordia duorum augustorum
* Feminae: römische Frisuren der römischen Frauen

Obverse:
The draped bust of Iulia Paula facing right can be seen. The inscription reads: IVLIA PAVLA AVG for Iulia Paula Augusta.

Since the year 219 AD Iulia Paula bore the title of Augusta. The Severan imperial family emphasized the legitimation of power by the female members of the family on the inscriptions on the coins. Something similar has already been observed among the emperors of the Julio-Claudian imperial family.

Augusta (the sublime) is a title of honor that Roman emperors could bestow on their wives or close female relatives – such as their mothers, sisters, grandmothers or daughters. Until late antiquity it represented the female counterpart to the title Augustus, which was part of the imperial title in the Roman and early Byzantine Empires. Although not endowed with specific legal or political powers, the Augustan dignity was of great ideological importance. The Augustae often held a special, sometimes very powerful position at the imperial court.

For the first time, Livia Drusilla, the longtime third wife of the first Emperor Augustus, was granted a will by the deceased Princeps in 14 AD given the name Augusta. From the honorary cognomen Augusta, a title of the emperor’s wife or other female relatives increasingly developed, which, however – like the Augustus title – did not confer any specific legal powers. The Augusta title was also significant from then on, since it could legitimize dynastic rule in the form of Augusta as Empress Mother (mater principis). The award was made by a Senate decision with the consent of the emperor, often at his instigation. The main reasons for this were the emperor’s accession to power, marriage or the birth of a descendant. The Augusta was the first woman in the state, which above all brought her ceremonial dignities and duties. However, not all imperial wives were holders of the title. The award could also be rejected (recusatio). Whether imperial women received this honor or not does not necessarily provide information about their political importance. Irrespective of the granting of the title Augusta, in the Greek-speaking east of the Roman Empire, wives or female relatives of the emperors were often honored with the name Sebaste, translated into Greek.

Iulia Domna held the Augusta title from the beginning of her husband Septimius Severus‘ reign in 193 AD. In addition, she was the second empress after Faustina Minor from 195 AD the title of mater castrorum, given to her on the occasion of her presence in the military camp and later extended to mater castrorum et senatus et patriae. From then on, both titles were used in parallel. In the case of Iulia Mamaea, the mother of Severus Alexander, the unofficial title was increased according to a Spanish inscription to a „mother of the army camp, the senate, the fatherland and the entire human race“ (mater castrorum et senatus et patriae et universi generis humani).

Septimius Severus son Caracalla made his wife Fulvia Plautilla Augusta. However, after her father Plautianus was accused by Caracalla of planning the murder of Septimius Severus and killed, Plautilla lost her title, was banished and in 211 AD eventually murdered. Her name fell into damnatio memoriae. At times, under the Severans, the grandmother and mother of the emperor in particular held the Augusta dignity and extraordinary political importance. Iulia Maesa, the grandmother of Emperor Elagabalus, held the Augusta title and devoted herself to government affairs in place of her underage grandson. Elagabalus’s mother and Maesa’s daughter, Iulia Soaemias, attained the title, as did all three of the princeps‘ attested wives, Iulia Paula, Aquilia Severa, and Annia Faustina. As Empress Dowager of Severus Alexander and Augusta, Iulia Mamaea exercised great influence on the regency after her son had come of age. Severus Alexander’s wife Orbiana also held the Augusta title. In the Severan period, the title sanctissima Augusta was also created, which inscriptions attest to for example for Iulia Maesa, Iulia Mamaea and Orbiana and which is frequently found up to the end of the 3rd century. In addition, most of the power-conscious Augustae of the 3rd century documented their extraordinary position in their own coins.

The head of hair and hair fashion of the Severan dynasty. Compared to the flamboyant hairstyles of the Flavian and Trajanic periods less than a hundred years ago, the arrangement of the educated Syrian aristocrat’s daughter Iulia Domna at the side of Emperor Septimius Severus seemed complicated, but a little static. As with many of her predecessors, the manner in which the hair was worn was part of the overall imperial programmatic concept. After all, it was about establishing a new, permanent dynasty, whose principle of regulated relationships should apply both to the family and to the state level.

Iulia Domna’s vertically or horizontally undulated side hair was covered by an oversized, vertical chignon at the back of the head. Occasionally, the empress also wore a smaller bun at the nape of her neck, showing a certain solidarity with her daughter-in-law Publia Fulvia Plautilla, her sister and her nieces Iulia Avita Mamaea and Iulia Soaemias Bassiana. The three daughters-in-law of the same Iulia Soaemias Bassiana and wives of Elagabalus – Iulia Aquilia Severa, Annia Aurelia Faustina and Iulia Cornelia Paula – were no exception. The same applied to Gnaea Seia Herennia Sallustia Barbia Orbiana as daughter-in-law of Iulia Avita Mamaea and as wife at the side of Emperor Severus Alexander. However, the Severan imperial family was also open to experiments, which gave enormous impetus to the development of the crown braid.

Reverse:
You can see the personification of Concordia seated to the left. In her right hand she holds a patera (libation bowl), in her left hand a double cornucopiae. The inscription reads: CONCORDIA AVGG for Concordia Augustii (Concordia duorum augustorum – harmony of the emperor and the empress).

Concordia is the personification of harmony in Roman mythology (equivalent to Homonoia in Greek mythology). According to the Roman idea, it promotes and maintains the concord and unity of the citizens of Rome. She was depicted with the attributes cornucopia, sacrificial bowl and clasped hands.

Concordia is one of the ancient Roman virtues personified by the Romans, along with Fides (loyalty), Spes (hope), Pudicitia (chastity), Iustitia (justice), Virtus (virtue), Pax (peace), Libertas (liberty), Honos ( honor) or Felicitas (happiness). Originally, the ancient Roman deities were not worshiped in images or statues. The idea of ​​a world of gods in human form was first adopted by the Greeks and Etruscans.

A temple dedicated to Concordia was located north-west of the Roman Forum in Rome, at the foot of the Capitoline Hill. Every year on January 16, a festival was held in her honor to commemorate the dedication of the temple, which took place on the occasion of the reconciliation between plebeians and patricians after the end of the wars between the estates in 367 BC was built.

Background:
Iulia Paula was the first wife of the Roman Emperor Elagabalus. Little is known about her herself. She probably came from a rich and very noble family, as reported by the historian Herodian (5.6.1).

Elagabalus attained in 218 AD the imperial dignity in Syria. In the year 219 AD he married Iulia Paula in Rome in the summer and she was promoted to Augusta. Elagabalus was then only fifteen years old and a stranger in Rome. Presumably his grandmother Iulia Maesa arranged the marriage in order to give her grandson support in the capital’s elite. The marriage was annulled just over a year later and Elagabalus married Aquilia Severa, who also came from a noble family. However, since this marriage was viewed as a scandal by the Romans, the reputation of the young emperor was severely damaged and the hasty divorce from Iulia Paula and the scandalous marriage to Aquilia Severa probably contributed to his fall in 222 AD at.

The circumstances of the divorce throw a clear light on the sharp, irreconcilable cultural and religious antagonism between the Syrian Elagabalus and the Roman gentry. According to Cassius Dio 80 (79),9,3, the reason for the divorce given by Elagabalus was a physical defect of Iuliet. According to Roman sentiment, a divorce because of a mole was tyrannical arbitrariness. From the emperor’s point of view, however, the dissolution of the marriage was a religious necessity, since he was a priest of the Syrian deity Elagabalus and his wife, as a priest’s wife, also had to meet cultic requirements. In his religion, this required physical immaculateness.

Iulia Paula withdrew into private life after the divorce. Nothing is known of her further fate. Iulia Paula’s appearance can only be inferred from her coin portraits. No three-dimensional portrait can be assigned to her with certainty or at least with great probability.

The unity of the emperor and his wife propagated on this coin therefore only took place on the representation of this denarius type and were therefore only empty words, as unfortunately with so many marital relationships of the Sever dynasty.

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