Iulia Domna bis 217 n.Chr.

Silber Denar Rom Iulia Domna 211/217 n.Chr.

Münze:
Denar der römischen Kaiserzeit 211/217 n.Chr.
Material: Silber
Durchmesser: 19mm
Gewicht: 3,06g
Münzstätte: Rom
Provenienz: Roma Numismatic, London
Referenz: RIC IV Caracalla 390

Avers:
Zu sehen ist die nach rechts gerichtete drapierte Büste der Iulia Domna. Die Inschrift lautet: IVLIA PIA FELIX AVG für Iulia Pia Felix Augusta.

Ihr Ehemann und Kaiser Septimius Severus wurde bereits im April 193 n.Chr. von seinen Truppen als Augustus ausgerufen. Iulia Domna erhielt den Titel erst nach dem Sieg des Severus über Didius Iulianus im Herbst des gleichen Jahres. Nach Langfords These wollte Severus nicht zu viel Aufmerksamkeit auf seine Frau lenken, um sein Vorhaben einer Dynastiegründung vor dem Senat zu verschleiern. Denn wegen der anderen Kaiser war Severus Machtstellung anfangs noch prekär, weshalb er die Unterstützung des Senats dringend benötigte. Erst nachdem sein letzter Konkurrent, Clodius Albinus, besiegt war, konzentrierte sich Severus darauf, seine Herrschaft zu festigen. Langfords Erklärung wird dadurch gestützt, dass im selben Jahr, in dem Albinus getötet wurde, die ersten Münzprägungen mit der Legende IVLIA DOMNA AVG erschienen.

Eine weitere Besonderheit war die veränderte Legendentitulatur ab dem Jahr 196 n.Chr. Während Iulia Domna bis zu diesem Jahr als IVLIA DOMNA AVG bezeichnet wurde, veränderte sich ihre Legende ab 196 n.Chr. zu IVLIA AVGVSTA. Dies wird begründet mit der Ernennung Caracallas als Caesar und Thronfolger im Jahr 196 n.Chr. Die Person der Kaiserin trat hinter ihre Funktion als Frau des Kaisers und Mutter des Thronfolgers zurück. Nach dem Tod des Septimius Severus 211 n.Chr. übernahm Iulia Domna wieder vermehrt Regierungsaufgaben ihres Sohnes Caracalla statt und vollzog abermals eine Wandlung von der Mutter hin zur Kaisermutter. Erneut wechselte die Legendeninschrift und Titulatur von AVGVSTA zu AVG.

Augusta (die Erhabene) ist eine Ehrenbezeichnung, die römische Kaiser ihren Ehefrauen oder nahen weiblichen Verwandten – etwa ihren Müttern, Schwestern, Großmüttern oder Töchtern – verleihen konnten. Sie stellt bis in die Spätantike das weibliche Gegenstück zum Titel Augustus dar, der im Römischen und frühen Byzantinischen Reich einen Bestandteil der Kaisertitulatur bildete. Obwohl nicht mit bestimmten rechtlichen oder politischen Kompetenzen ausgestattet, kam der Augusta-Würde ideologisch große Bedeutung zu. Die Augustae nahmen oft eine besondere, teils sehr machtvolle Stellung am kaiserlichen Hof ein.

Erstmals bekam Livia Drusilla, die langjährige dritte Ehefrau des ersten Kaisers Augustus, durch testamentarische Verfügung des verstorbenen Princeps im Jahr 14 n.Chr. den Namen Augusta verliehen. Aus dem ehrenhalber verliehenen Cognomen Augusta entwickelte sich zunehmend ein Titel der Kaisergattin oder anderer weiblicher Verwandter, der jedoch – wie auch der Augustus-Titel – keinerlei bestimmte rechtliche Kompetenzen verlieh. Auch fortan war der Augusta-Titel bedeutsam, da er in Gestalt der Augusta als Kaiserinmutter (mater principis) eine dynastische Herrschaft legitimieren konnte. Die Verleihung erfolgte durch einen Senatsbeschluss mit Zustimmung des Kaisers, häufig auch auf dessen Betreiben. Anlässe dafür waren vor allem der Herrschaftsantritt des Kaisers, die Eheschließung oder die Geburt eines Nachkommen. Die Augusta war die erste Frau im Staat, was ihr vor allem zeremonielle Würden und Aufgaben einbrachte. Jedoch waren nicht alle Kaisergattinnen Trägerinnen des Titels. Auch konnte die Verleihung abgelehnt werden (recusatio). Ob kaiserliche Frauen diese Ehre erfuhren oder nicht, gibt aber nicht zwingend Aufschluss über ihre politische Bedeutung. Unabhängig von der Verleihung des Titels Augusta wurden im griechischsprachigen Osten des Imperium Romanum Gattinnen oder weibliche Angehörige der Kaiser häufig mit dem ins Griechische übersetzten Namen Sebaste geehrt.

Iulia Domna führte den Augusta-Titel seit Herrschaftsbeginn ihres Gatten Septimius Severus im Jahr 193 n.Chr. Zudem trug sie als zweite Kaiserin nach Faustina Minor ab 195 n.Chr. den Titel einer mater castrorum, der ihr anlässlich ihrer Anwesenheit im Militärlager verliehen und der später zu mater castrorum et senatus et patriae erweitert wurde. Beide Titel wurden fortan parallel zueinander verwendet. Bei Iulia Mamaea, der Mutter des Severus Alexander, wurde die inoffizielle Titulatur einer spanischen Inschrift zufolge zu einer „Mutter des Heerlagers, des Senats, des Vaterlands und des ganzen Menschengeschlechts“ (mater castrorum et senatus et patriae et universi generis humani) gesteigert.

Septimius Severus Sohn Caracalla machte seine Frau Fulvia Plautilla zur Augusta. Nachdem ihr Vater Plautianus von Caracalla des geplanten Mordes an Septimius Severus bezichtigt und getötet worden war, verlor Plautilla jedoch ihren Titel, wurde verbannt und 211 n.Chr. schließlich ermordet. Ihr Name verfiel der damnatio memoriae. Unter den Severern kam zeitweise vor allem der Großmutter und Mutter des Kaisers die Augusta-Würde und außerordentliche politische Bedeutung zu. So führte Iulia Maesa, die Großmutter Kaiser Elagabals, den Augusta-Titel und widmete sich anstelle ihres unmündigen Enkels den Regierungsgeschäften. Elagabals Mutter und die Tochter Maesas, Iulia Soaemias, erlangte den Titel ebenso wie alle drei bezeugten Ehefrauen des Princeps, Iulia Paula, Aquilia Severa und Annia Faustina. Als Kaiserinmutter des Severus Alexander und Augusta übte Iulia Mamaea über die Volljährigkeit ihres Sohnes hinaus großen Einfluss auf die Regentschaft aus. Auch Severus Alexanders Frau Orbiana trug den Augusta-Titel. In severischer Zeit wurde außerdem der Titel sanctissima Augusta geschaffen, den Inschriften etwa für Iulia Maesa, Iulia Mamaea und Orbiana bezeugen und der sich bis zum Ende des 3. Jahrhunderts häufig findet. Zudem dokumentierten die meisten der machtbewussten Augustae des 3. Jahrhunderts ihre außerordentliche Stellung in eigenen Münzen.

Pia ist die weibliche Form für Pius und steht für die Fromme (Gottesfürchtige), Tugendhafte, Rechtschaffene sowie pflichtbewusst, gewissenhaft und treu. Felix bedeutet „vom Glück begünstigt“, „glücklich“, „erfolgreich“, oder „der Glückliche“.

Die Haarpracht und Haarmode der Severer Dynastie. Im Vergleich zu den schrillen Frisuren der flavischen und trajanischen Zeit, die keine hundert Jahre zurücklagen, wirkte das Arrangement der gebildeten syrischen Aristokratentochter Iulia Domna an der Seite des Kaisers Septimius Severus kompliziert, jedoch ein wenig statisch. Wie bei vielen ihrer Vorgängerinnen war die Art und Weise, wie die Haare getragen wurden, Teil des programmatischen kaiserlichen Gesamtkonzepts. Ging es doch darum, eine neue, dauerhafte Dynastie zu etablieren, deren Grundsatz der geregelten Verhältnisse sowohl auf familiärer als auf staatlicher Ebene gelten sollte. 

Iulia Domnas vertikal oder horizontal onduliertes Seitenhaar wurde im Bereich des Hinterkopfes von einem überdimensionalen, vertikalen Chignon überdeckt. Gelegentlich trug die Kaiserin auch einen kleineren Haarknoten im Genick, womit sie eine gewisse Solidarität mit ihrer Schwiegertochter Publia Fulvia Plautilla, ihrer Schwester sowie ihren Nichten Iulia Avita Mamaea und Iulia Soaemias Bassiana an den Tag legte. Auch die drei Schwiegertöchter eben jener Iulia Soaemias Bassiana und Gattinnen des Elagabal – Iulia Aquilia Severa, Annia Aurelia Faustina und Iulia Cornelia Paula – bildeten dabei keine Ausnahme. 

Dies galt in gleicherweise für Gnaea Seia Herennia Sallustia Barbia Orbiana als Schwiegertochter der Iulia Avita Mamaea und als Gattin an der Seite des Kaisers Severus Alexander. Allerdings zeigte sich das severische Kaiserhaus auch Experimenten gegenüber aufgeschlossen, was die Entwicklung des Scheitelzopfes enorm vorantrieb.

Die rundplastischen Bildnisse zeigen die Kaiserin mit einem kleinen, kugeligen Kopf, einem rundlichen Gesicht mit weichen Zügen und zartem Teint, breitem Mund mit schmalen Lippen und großen Augen, die von markanten Brauenbögen überspannt werden. Bildnisse der Iulia Domna wurden etwa ein Vierteljahrhun­dert lang angefertigt, in der Regierungszeit ihres Mannes und Sohnes und kurz nach ihrem Tode. Alle vor ca. 205 n.Chr. entstandenen Portraits gehören dem ersten Typus an („Typus Gabii“), der zu Beginn der Herrschaft des Severus kreiert wurde. Um 205 n.Chr. wurde der zweite Typus („Typus Leptis“) eingeführt, der allmählich die frühere Bildnisfassung verdrängte.

Ein Alterungsprozess ist den Bildern der Kaiserin nur sehr eingeschränkt anzusehen. Die Münzen mit dem ersten Portraittypus zeigen Iulia betont jugendlich. Auf den späteren Münzen sind die physiognomischen Merkmale der Kaiserin (die buschigen Brauenbögen, die leicht gebogene Nase, das spitze Kinn) markanter wiedergegeben. Lediglich die nach ihrem Tode geprägten Münzen zeigen die Kaiserin mit eingefallenen Zügen.

Die beste Vorstellung davon, wie die Kaiserin gesehen werden sollte, geben die in Rom herausgegebenen Münzen. Für Iulia Domna wurden mehr Münztypen entworfen als für jede andere Kaiserin. Die Thematik der Reversbilder schließt an die aus der Zeit der Antoninen an. Münzen mit dem Brustbild der Kaiserin auf der Vorderseite zeigen auf der Rückseite Figuren der Göttinnen Venus, Ceres, Juno, Diana, Vesta, Roma, Kybele und Isis oder zahlreicher Personifikationen, von denen die meisten Glück und Wohlstand oder verbindliche Verhaltensnormen thematisieren: Fortuna (Glück), Felicitas (Glückseligkeit), Hilaritas (Fröhlichkeit), Fecunditas (Fruchtbarkeit), Pietas (Frömmigkeit), Concordia (Eintracht), Pudicitia (angemessenes Verhalten) und andere mehr. Von den Göttinnen wird Venus am variantenreichsten dargestellt. Beischriften bezeichnen sie als Venus Victrix (Siegerin), Genetrix (Stammmutter) und Felix (die Glückbringende).

Durch die Verbindung der Bilder von Vorder-­ und Rückseite wird eine reziproke Beziehung hergestellt: Die Rückseitenbilder machen Aussagen über die Qualitäten und die Stellung der Kaiserin, rühmen sie, visualisieren Wünsche, Hoffnungen und Erwartungen.

Revers:
Zu sehen ist die Göttin Vesta, verschleiert, nach links stehend. In der rechten ausgestreckten Hand hält sie das Palladium, in der linken Hand ein Szepter. Die Inschrift lautet: VESTA für Vesta.

Vesta war eine Göttin der altitalischen, insbesondere der römischen Religion. Sie war die keusche Hüterin des heiligen Feuers, als Göttin von Heim und Herd in ihrer Rolle vergleichbar mit der Göttin Hestia in der griechischen Religion. Neben der Verehrung auf dem Herd jedes Hauses hatte sie noch einen besonderen Staatskultus.

Marcus Terentius Varro nennt Vesta unter den Gottheiten sabinischen Ursprungs. Der Vesta-Kult wurde in Rom nach der Legende durch den König Numa Pompilius aus Lavinium eingeführt (wohin angeblich Aeneas das heilige Herdfeuer und die Penaten von Troja gebracht haben soll). Die römischen Konsuln und Diktatoren opferten bei Antritt und Niederlegung ihres Amtes im Vestatempel von Lavinium. Neu gegründete Kolonien entzündeten das Feuer ihrer Vesta am Herd der Mutterstadt. Unbekannt ist, ob der Kult der Vesta vom Kult der griechischen Hestia abgeleitet ist, oder ob beide auf einen gemeinsamen vorzeitlichen Ursprung zurückzuführen sind.

Wie in der römischen Religion üblich, gibt es kaum mythologische Erzählungen über die Göttin. Apollon und Neptun hielten um ihre Hand an, aber sie lehnte beide Male ab und bewahrte ihre Jungfräulichkeit, deren Symbol das ewig brennende Licht in ihrem Tempel ist. Nach Ovid wollte der Gott Priapos Vesta im Schlaf Gewalt antun, wurde aber vom Geschrei eines Esels des Silenos daran gehindert. Dieser tötete den Esel in der Wut, der daraufhin als Sternbild an den Himmel gesetzt wurde. Eine ähnliche Geschichte erzählt Ovid auch von der Nymphe Lotis. In der Gründungssage Roms war Rhea Silvia eine Vesta-Priesterin, die von Mars die Zwillinge Romulus und Remus empfing, die später Rom gegründet haben sollen.

Der Tempel der Vesta in Rom stand auf dem Forum Romanum. Ihre sechs zur Jungfräulichkeit verpflichteten Priesterinnen, die Vestalinnen, wohnten im in der Nähe gelegenen Haus der Vestalinnen. Augustus richtete zusätzlich einen Altar des Vestakults in seinem Haus auf dem Palatin ein.

Als Göttin des heiligen Herdfeuers der einzelnen Häuser und der ganzen Stadt war Vesta auch die Göttin jedes Opferfeuers, daher wurde sie wie Ianus bei jedem Gottesdienst mit verehrt, und wie jener zuerst, so wurde sie zuletzt genannt. Ein eigenes Fest, die Vestalia, wurde für die Göttin am 9. Juni und den folgenden Tagen bis zum 15. Juni gefeiert. Die Matronen der Stadt wallfahrteten dann barfüßig zu ihrem Tempel, um den Segen der Göttin für den Haushalt zu erflehen, und brachten ihr in einfachen Schüsseln Speiseopfer dar. Zur Erinnerung an die Zeit, als der Herd allgemein auch zum Backen des Brots diente, hielten Müller und Bäcker Feiertag, wurden die Mühlen bekränzt und den Müllereseln Kränze und Brote umgehängt. Am ersten Tag der Vestalien war zum einzigen Mal im Jahr das Allerheiligste des Tempels (penus Vestae) geöffnet. Nach dem Fest wurde der Vestatempel gereinigt, um danach wieder für ein Jahr geschlossen zu werden.

Der Kult der Vesta bestand bis in die Spätantike. Erst im Jahr 382 n.Chr. (oder nach anderen Quellen im Jahr 394 n.Chr.) hob ihn Kaiser Gratian auf. Gab es auch in den Tempeln kein Bild der Göttin, so fehlte es doch im späteren Rom daran nicht. Statuen und andere Kunstwerke, die Vesta darstellen, zeigen sie typischerweise in lange, volle Gewänder gehüllt, mit strengem Blick und bedecktem Kopf. In einer Hand hält sie oft ein Szepter. Interessanterweise befand sich in keinem ihrer Tempel eine Statue der Göttin. Der Penus Vestae beherbergte jedoch das Palladion, eine Statue der trojanischen Athene. Dieses Objekt wurde als zu heilig angesehen, als dass ein Mann es ansehen sollte. Als es 241 v.Chr. aus einem Feuer gerettet wurde, das den Tempel zerstörte, wurde der Retter – der römische Konsul Lucius Caecilius Metellus – geblendet, weil er die heilige Statue gesehen hatte. Für die waghalsige Rettung wurde ihm aber auch große Ehre zuteil.

Das Palladion (lateinisch Palladium) ist der griechischen Mythologie zufolge ein altes Schnitzbild der Städteschirmerin Athene, welches auf der Burg von Troja als Unterpfand der öffentlichen Wohlfahrt aufbewahrt wurde. Es sei drei Ellen hoch gewesen und habe die stehende Athene mit eng aneinander geschlossenen Füßen, in der Rechten den gezückten Speer, in der Linken Spindel und Rocken oder einen Schild tragend gezeigt. Zeus soll es dem Ilos bei der Gründung Trojas als günstiges Zeichen vom Himmel zugeworfen haben.

Nach anderer Mitteilung war es ein Weihgeschenk der Elektra. Da Troja nicht habe erobert werden können, solange es im Besitz des Palladions war, hätten Odysseus und Diomedes das Bild geraubt und es dem Demophon in Verwahrung gegeben, der es nach Athen gebracht habe. Auch Argos rühmte sich, das Palladion zu besitzen.

Nach wieder anderer Sage gab es zwei Palladien in Troja, welche Chryse dem Dardanos als Mitgift zugebracht haben soll. Das eine soll Odysseus geraubt haben, während das andre Aeneas als Unterpfand für einen neuen Staat nach Italien mitgenommen habe, wodurch Rom ebenfalls in Besitz eines Palladions gekommen sei. Es sei hier im Tempel der Vesta bewahrt und vor allen profanen Blicken aufs Strengste gehütet worden. Angeblich ließ Kaiser Konstantin der Große um 330 n.Chr. das Palladion nach Konstantinopel bringen und in einem Hohlraum unterhalb der Konstantinssäule verbergen.

Im übertragenen Sinn heißt „Palladion“ oder „Palladium“ jede heilig gehaltene Sache, die etwas schützt, und auf deren Erhaltung viel ankommt.

Hintergrund:
Die im zweiten Jahrhundert häufiger verwendete, ikonographische Verbindung der Frauen des Kaiserhauses mit Vesta, wird erst unter den Flaviern hergestellt. Iulia (Tochter des Titus), die zu diesem Zeitpunkt aussichtsreichste Stammhalterin der Flavier, sollte über die Verbindung zu Vesta wohl mit der castitas, der Keuschheit und Reinheit des Kultes assoziiert werden. Auf gleiche Weise wurde Vesta später auch für Traians Frau Plotina und Hadrians Gattin Sabina verwendet.

Der Kult der Göttin Vesta gehörte sicher zu den altehrwürdigsten und bedeutendsten des römischen Staates. Ihre Priesterinnen, die jungfräulichen Vestalinnen, wurden aus den höchsten Kreisen der Patrizierfamilien ausgewählt und bewachten das symbolträchtige Herdfeuer sowie die wichtigsten Kultgegenstände der Stadt Rom und damit das Wohlergehen des gesamten Volkes.

Auch wenn für die Auswahl der Gottheit Vesta wohl die für die Dynastiesicherung wichtige Keuschheit der Ehefrau ausschlaggebend war, wurde hier mit der kontinuierlichen Nachfolge gleichzeitig die Sicherheit Roms verbunden: In der ausgestreckten Hand hält Vesta das Palladium. Und in diesem historischen Kontext, die (traditionelle) Sicherheit Roms, war gerade nach den vergangenen unruhigen Zeiten unter Commodus und dem zweiten Vierkaiserjahr ein sehr wichtiges Thema, um den Bestand des Severischen Kaiserhauses weiterzuführen.

In der öffentlichen Selbstdarstellung des Severus spielte der dynastische Gedanke und damit die Kaiserfamilie eine zentrale Rolle, wie Münzen und Ehrenbögen zeigen. Der Öffentlichkeit wurde das Bild einer harmonischen, vorbildlichen Herrscherfamilie vermittelt, die Kontinuität und Stabilität gewährleistete, auch oder gerade in Bezug auf religiöse römische Traditionen, wie auf dem hier vorgestellten Denar mit der Göttin Vesta. Auffallend ist die sehr große Zahl der Ehreninschriften für Iulia Domna sowohl aus der Regierungszeit des Severus als auch aus der Caracallas. Für keine andere Kaiserin sind mehr Ehrungen bezeugt.

Im Jahr 191 n.Chr. kam es im Herzen Roms zu einer gewaltigen Feuersbrunst, welche auf und neben dem Forum Romanum mehrere Gebäude zerstörte. Zu den von diesem Brand betroffenen Gebäuden gehörte auch der Tempel der Vesta. Ihr Kult spielte eine sehr wichtige Rolle für das Wohlergehen des römischen Staates, daher war die Wiederherstellung des Tempels unerlässlich. Unter der Regierungszeit des Septimius Severus wurden für Iulia Domna Münzen geprägt, auf deren Rückseite der Tempel der Vesta abgebildet sind.

In ihrer Rolle als Ehefrau des Kaisers und Mutter des designierten Kaisers Caracalla, hatte sie den Status als Anführerin der Matronen in Rom. Ob Iulia Domna die Wiederherstellung des Tempels beim Kaiser initiierte und damit veranlasste, ob sie den Wiederaufbau aktiv begleitete oder ob sie nur als Schirmherrin in Erscheinung trat, lässt sich heute nicht mehr feststellen. Ihre Verbindung zum Aufbau kann jedoch als gesichert gelten, Münzen mit der Abbildung des Vesta Tempels erscheinen nur auf ihren Prägungen, nicht aber auf Münzen des Septimius Severus, so dass ihr allein die Ehre zu Teil wurde. Zudem wird zumindest ihre Teilhabe in zwei Inschriften (CIL 6.883 & 997) erwähnt.

Quellen:
* Wikipedia: Iulia Domna
* Wikipedia: Vesta
* Wikipedia: Palladion
* Wikipedia: Augusta
* Susann S. Lusnia: Julia Domna & The Temple of Vesta
* Feminae: römische Frisuren der römischen Frauen
* Peter Robert Franke, Ilse Paar: die antiken Münzen der Sammlung Heynen
* Marion Meyer: Braut des besten Mannes, Mutter des besten Kindes, assyrische Göttin der Liebe, nie untergehender Mond
* Sarah Meinzer: Die Glorifizierung von Julia Domnas Mutterschaft zugunsten der Herrschaftsprogrammatik von Septimius Severus

Obverse:
You can see the right-facing draped bust of Iulia Domna with Stephane (wreath or crown) and crescent moon. The inscription reads: IVLIA PIA FELIX AVG for Iulia Pia Felix Augusta.

Her husband and emperor Septimius Severus was already in April 193 AD proclaimed by his troops as Augustus. Iulia Domna received the title only after Severus defeated Didius Iulianus in the autumn of the same year. According to Langford’s thesis, Severus didn’t want to draw too much attention to his wife in order to obscure his plan to found a dynasty in front of the Senate. Because of the other emperors, Severus‘ position of power was initially precarious, which is why he urgently needed the support of the Senate. Only after his last competitor, Clodius Albinus, was defeated did Severus focus on consolidating his rule. Langford’s explanation is supported by the fact that the first coins bearing the legend IVLIA DOMNA AVG appeared in the same year that Albinus was killed.

Another special feature was the changed legend title from 196 AD. While Iulia Domna was referred to as IVLIA DOMNA AVG up to this year, her legend changed from 196 AD to IVLIA AVGVSTA. This is justified by the appointment of Caracalla as Caesar and heir to the throne in 196 AD. The person of the empress took a back seat to her function as wife of the emperor and mother of the heir to the throne. After the death of Septimius Severus in 211 AD Iulia Domna took over more of her son Caracalla’s government duties and once again completed a transformation from mother to emperor mother. Again the legend inscription and title changed from AVGVSTA to AVG.

Augusta (the sublime) is a title of honor that Roman emperors could bestow on their wives or close female relatives – such as their mothers, sisters, grandmothers or daughters. Until late antiquity it represented the female counterpart to the title Augustus, which was part of the imperial title in the Roman and early Byzantine Empires. Although not endowed with specific legal or political powers, the Augustan dignity was of great ideological importance. The Augustae often held a special, sometimes very powerful position at the imperial court.

For the first time, Livia Drusilla, the longtime third wife of the first Emperor Augustus, was granted a will by the deceased Princeps in 14 AD given the name Augusta. From the honorary cognomen Augusta, a title of the emperor’s wife or other female relatives increasingly developed, which, however – like the Augustus title – did not confer any specific legal powers. The Augusta title was also significant from then on, since it could legitimize dynastic rule in the form of Augusta as Empress Mother (mater principis). The award was made by a Senate decision with the consent of the emperor, often at his instigation. The main reasons for this were the emperor’s accession to power, marriage or the birth of a descendant. The Augusta was the first woman in the state, which above all brought her ceremonial dignities and duties. However, not all imperial wives were holders of the title. The award could also be rejected (recusatio). Whether imperial women received this honor or not does not necessarily provide information about their political importance. Irrespective of the granting of the title Augusta, in the Greek-speaking east of the Roman Empire, wives or female relatives of the emperors were often honored with the name Sebaste, translated into Greek.

Iulia Domna held the Augusta title from the beginning of her husband Septimius Severus‘ reign in 193 AD. In addition, she was the second empress after Faustina Minor from 195 AD the title of mater castrorum, given to her on the occasion of her presence in the military camp and later extended to mater castrorum et senatus et patriae. From then on, both titles were used in parallel. In the case of Iulia Mamaea, the mother of Severus Alexander, the unofficial title was increased according to a Spanish inscription to a „mother of the army camp, the senate, the fatherland and the entire human race“ (mater castrorum et senatus et patriae et universi generis humani).

Septimius Severus son Caracalla made his wife Fulvia Plautilla Augusta. However, after her father Plautianus was accused by Caracalla of planning the murder of Septimius Severus and killed, Plautilla lost her title, was banished and in 211 AD eventually murdered. Her name fell into damnatio memoriae. At times, under the Severans, the grandmother and mother of the emperor in particular held the Augusta dignity and extraordinary political importance. Iulia Maesa, the grandmother of Emperor Elagabalus, held the Augusta title and devoted herself to government affairs in place of her underage grandson. Elagabalus’s mother and Maesa’s daughter, Iulia Soaemias, attained the title, as did all three of the princeps‘ attested wives, Iulia Paula, Aquilia Severa, and Annia Faustina. As Empress Dowager of Severus Alexander and Augusta, Iulia Mamaea exercised great influence on the regency after her son had come of age. Severus Alexander’s wife Orbiana also held the Augusta title. In the Severan period, the title sanctissima Augusta was also created, which inscriptions attest to for example for Iulia Maesa, Iulia Mamaea and Orbiana and which is frequently found up to the end of the 3rd century. In addition, most of the power-conscious Augustae of the 3rd century documented their extraordinary position in their own coins.

Pia is the female form of Pius and stands for the pious (God-fearing), virtuous, righteous as well as dutiful, conscientious and faithful. Felix means „fortunate“, „lucky“, „successful“, or „the lucky one“.

The head of hair and hair fashion of the Severan dynasty. Compared to the flamboyant hairstyles of the Flavian and Trajanic periods, less than a hundred years ago, the arrangement of the educated Syrian aristocrat’s daughter Iulia Domna at the side of Emperor Septimius Severus seemed complicated, if a little static. As with many of her predecessors, the manner in which the hair was worn was part of the overall imperial programmatic concept. After all, it was about establishing a new, permanent dynasty, whose principle of regulated relationships should apply both to the family and to the state level.

Iulia Domna’s vertically or horizontally undulated side hair was covered by an oversized, vertical chignon at the back of the head. Occasionally, the empress also wore a smaller bun at the nape of her neck, showing a certain solidarity with her daughter-in-law Publia Fulvia Plautilla, her sister and her nieces Iulia Avita Mamaea and Iulia Soaemias Bassiana. The three daughters-in-law of the same Iulia Soaemias Bassiana and wives of Elagabalus – Iulia Aquilia Severa, Annia Aurelia Faustina and Iulia Cornelia Paula – were no exception.

The same applied to Gnaea Seia Herennia Sallustia Barbia Orbiana as daughter-in-law of Iulia Avita Mamaea and as wife at the side of Emperor Severus Alexander. However, the Severan imperial family was also open to experiments, which gave enormous impetus to the development of the crown braid.

The three-dimensional portraits show the empress with a small, spherical head, a round face with soft features and a delicate complexion, a wide mouth with narrow lips and large eyes that are spanned by distinctive arched brows. Images of Iulia Domna were made for about a quarter of a century, during the reigns of her husband and son and shortly after her death. All before about 205 AD the resulting portraits belong to the first type („Typus Gabii“), which was created at the beginning of the reign of Severus. Around 205 AD the second type („Typus Leptis“) was introduced, which gradually displaced the earlier version of the portrait.

An aging process can only be seen to a very limited extent in the pictures of the empress. The coins with the first portrait type show Iulia as a youthful figure. On the later coins, the physiognomic features of the empress (the bushy arched brows, the slightly curved nose, the pointed chin) are more prominently reproduced. Only the coins minted after her death show the empress with sunken features.

The coins issued in Rome give the best idea of ​​how the empress should be seen. More coin types were designed for Iulia Domna than for any other empress. The theme of the reverse pictures follows on from the time of the Antonines. Coins with the bust of the empress on the obverse show figures of the goddesses Venus, Ceres, Juno, Diana, Vesta, Roma, Cybele and Isis or numerous personifications on the reverse, most of which deal with happiness and prosperity or binding norms of behavior: Fortuna (happiness ), Felicitas (Bliss), Hilaritas (Cheerfulness), Fecunditas (Fertility), Pietas (Piety), Concordia (Harmony), Pudicitia (Appropriate Conduct) and others. Of the goddesses, Venus is represented with the most variety. Inscriptions refer to her as Venus Victrix (winner), Genetrix (progenitor) and Felix (the lucky one).

By connecting the images of the front and back, a reciprocal relationship is created: the back images make statements about the qualities and position of the empress, praise her, visualize desires, hopes and expectations.

Reverse:
Shown is the goddess Vesta, veiled, standing to the left. She holds the palladium in her outstretched right hand and a scepter in her left hand. The inscription reads: VESTA for Vesta.

Vesta was a goddess of ancient Italic, especially Roman religion. She was the chaste guardian of the sacred fire, comparable in role as the goddess of home and hearth to the goddess Hestia in Greek religion. In addition to being worshiped on the hearth of every house, she also had a special state cult.

Marcus Terentius Varro names Vesta among the deities of Sabine origin. According to legend, the Vesta cult was introduced to Rome by King Numa Pompilius of Lavinium (where Aeneas is said to have brought the sacred hearth and the Penates of Troy). The Roman consuls and dictators made sacrifices on assuming and resigning from office in the temple of Vesta at Lavinium. Newly established colonies kindled the fire of their vesta at the hearth of the mother city. It is unknown whether the cult of Vesta is derived from the cult of the Greek Hestia, or whether both can be traced back to a common ancient origin.

As is usual in Roman religion, there are hardly any mythological tales about the goddess. Apollo and Neptune proposed to her, but she refused both times, preserving her virginity, symbolized by the ever-burning light in her temple. According to Ovid, the god Priapos wanted to do violence to Vesta while he was sleeping, but was prevented from doing so by the screaming of a donkey belonging to Silenos. He killed the donkey in anger, which was then placed in the sky as a constellation. Ovid tells a similar story about the nymph Lotis. In the legend of the founding of Rome, Rhea Silvia was a Vesta priestess who received the twins Romulus and Remus from Mars, who are said to have later founded Rome.

The Temple of Vesta in Rome stood on the Roman Forum. Her six virginal priestesses, the Vestal Virgins, resided in the nearby House of the Vestal Virgins. Augustus also set up an altar of the Vesta cult in his house on the Palatine.

As goddess of the sacred hearth fire of the individual houses and of the whole city, Vesta was also the goddess of every sacrificial fire, therefore she was worshiped like Janus at every service, and like the former first, she was called last. A separate festival, the Vestalia, was celebrated for the goddess on June 9th and the following days up to June 15th. The city’s matrons then made barefoot pilgrimages to their temple to invoke the goddess‘ blessings on the household and offered her food offerings in simple bowls. Millers held to commemorate the time when the hearth was also commonly used to bake bread and baker’s holiday, the mills were wreathed and the miller’s donkeys were given wreaths and loaves of bread. On the first day of the Vestalia, the Holy of Holies of the Temple (penus Vestae) was open for the only time in the year. After the festival, the Temple of Vesta was cleaned and then closed again for a year.

The cult of Vesta lasted until late antiquity. Only in the year 382 AD (or according to other sources in 394 AD) Emperor Gratian abolished it. Although there was no image of the goddess in the temples, there was no lack of one in later Rome. Statues and other works of art depicting Vesta typically show her draped in long, full robes, with a stern gaze and a covered head. In one hand she often holds a scepter. Interestingly, there was no statue of the goddess in any of their temples. However, the Penus Vestae housed the Palladion, a statue of the Trojan Athena. This object was considered too sacred for a man to look at. When it was 241 BC was rescued from a fire that destroyed the temple, the savior – the Roman consul Lucius Caecilius Metellus – was blinded by seeing the sacred statue. But he also received a great deal of honor for the daring rescue.

According to Greek mythology, the palladion (Latin palladium) is an old carving of the city guardian Athena, which was kept in the castle of Troy as a pledge of public welfare. It was three cubits high and showed Athena standing with her feet together, her right hand holding a drawn spear and her left spindle and distaff or a shield. Zeus is said to have thrown it down from heaven to Ilos when Troy was founded as a favorable sign.

According to other information, it was a votive gift from Elektra. Since Troy could not be conquered while it was in Palladium’s possession, Odysseus and Diomedes stole the image and gave it to Demophon, who took it to Athens. Argos also boasted of owning the Palladium.

According to another legend, there were two Palladians in Troy, which Chryse is said to have brought to Dardanos as a dowry. Odysseus is said to have stolen one, while Aeneas took the other to Italy as pledge for a new state, whereby Rome also came into possession of a Palladium. It is said to have been preserved here in the temple of Vesta and strictly protected from all profane eyes. Allegedly Emperor Constantine the Great had around 330 AD take the Palladion to Constantinople and hide it in a cavity below the Column of Constantine.

In a figurative sense, „palladium“ or „palladium“ means any sacred thing that protects something and whose preservation matters a lot.

Background:
The iconographic connection of the women of the imperial house with Vesta, which was used more frequently in the second century, was first established under the Flavians. Iulia (daughter of Titus), the Flavian heir with the best prospects at the time, was supposed to be associated with the castitas, the chastity and purity of the cult, via the connection to Vesta. Vesta was later used in the same way for Traian’s wife Plotina and Hadrian’s wife Sabina.

The cult of the goddess Vesta was certainly one of the most venerable and important of the Roman state. Her priestesses, the Virgin Vestal Virgins, were chosen from the highest circles of the patrician families and guarded the symbolic hearth fire and the most important cult objects of the city of Rome and thus the well-being of the entire people.

Even if the chastity of the wife, which is important for securing the dynasty, was decisive for the choice of the deity Vesta, the security of Rome was connected with the continuous succession at the same time: Vesta holds the palladium in her outstretched hand. And in this historical context, the (traditional) security of Rome was a very important topic, especially after the past turbulent times under Commodus and the second year of the Four Emperors, in order to continue the existence of the Severan imperial house.

The dynastic idea and thus the imperial family played a central role in Severus‘ public self-portrayal, as coins and honorary arches show. The public was given the image of a harmonious, exemplary ruling family that guaranteed continuity and stability, also or especially in relation to religious Roman traditions, as on the denarius presented here with the goddess Vesta. The very large number of honorary inscriptions for Iulia Domna, both from the reign of Severus and from Caracalla, is striking. For no other empress more honors are attested.

In the year 191 AD a massive fire broke out in the heart of Rome, which destroyed several buildings on and near the Roman Forum. Among the buildings affected by this fire was the Temple of Vesta. Her cult played a very important role in the well-being of the Roman state, so restoring the temple was imperative. During the reign of Septimius Severus, coins were minted for Iulia Domna, with the Temple of Vesta depicted on the reverse.

In her role as the emperor’s wife and mother of the emperor-elect Caracalla, she held the status of chief of the matrons in Rome. It is no longer possible to determine today whether Iulia Domna initiated the restoration of the temple at the emperor’s and thus initiated it, whether she actively accompanied the reconstruction or whether she only appeared as a patron. However, her connection to the structure can be considered secure, coins with the depiction of the Vesta Temple only appear on her mintings, but not on coins of Septimius Severus, so that she alone received the honor. In addition, at least their participation is mentioned in two inscriptions (CIL 6.883 & 997).

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