Marcus Aurelius Severus Antoninus Caracalla 211 bis 217 n.Chr.

Silber Antoninian Rom Marcus Aurelius Severus Antoninus Caracalla 216 n.Chr.

Münze:
Antoninian der römischen Kaiserzeit 216 n.Chr.
Material: Silber
Durchmesser: 23mm
Gewicht: 4,98g
Münzstätte: Rom
Provenienz: Palaio Dr. Gernot Heinrich, Bad Reichenhall
Referenz: RIC IV Caracalla 280d

Avers:
Zu sehen ist die nach rechts gerichtete Büste des Caracalla mit Strahlenkrone. Die Inschrift lautet: ANTONINVS PIVS AVG GERM für Antoninus Pius Augustus Germanicus.

Geboren als Lucius Septimius Bassianus, erhielt er von seinem Vater um das Jahr 195/196 n.Chr. den Namen Marcus Aurelius Antoninus. Damit wurde er in das Kaisergeschlecht der Antonine aufgenommen und als fiktiver Enkel des Marcus Aurelius ausgegeben. Zur gleichen Zeit wurde ihm der Titel Caesar verliehen, womit er zum künftigen Kaiser designiert wurde. Im Jahr 197, spätestens jedoch 198 n.Chr. wurde er zum Augustus erhoben und mit den kaiserlichen Vollmachten ausgestattet. 

Nach den erfolgreichen Feldzügen gegen die Parther, erhielt er gegen 199 n.Chr. den Ehrentitel „Parthicus maximus“, welcher dann ab 200 n.Chr. auch auf Münzen erscheint. Im Jahr 208 n.Chr. zog die gesamte Kaiserfamilie unter Septimius Severus nach Britannien, um militärisch gegen die Kaledonier und Mäaten weit im Norden Schottlands vorzugehen. Nach dem siegreichen Feldzug führte Caracalla ab 210 n.Chr. den Siegernamen „Britannicus maximus“, den auch sein Vater und sein Bruder annahmen.

Den Siegernamen „Germanicus maximus“ führte Caracalla seit 208 oder 213 n.Chr. Laut einer Publikation von Dr. Werner Robl, kam es bereits auf dem Weg nach Britannien im Jahr 208 n.Chr. zu einer Expedition nach Germanien. Um die sich gegenseitig verhassten Brüder Caracalla und Geta zu trennen, soll Iulia Domna ihren Sohn zur Visitationsreise an den obergermanischen und rätischen Limes geschickt haben. Es kam allerdings zu keinem Krieg, wohl aber die formale Unterwerfung des einen oder anderen Stammes unter die Herrschaft der Römer, was den jungen Caracalla zur Behauptung eines Sieges über die Germanen und zu jenem frühen Scheintitel „Germanicus maximus“ veranlasste. 

Eine zweite Erklärung bietet das Jahr 213 n.Chr. an. Im Sommer dieses Jahres war er in Germanien über den rätischen Limes gegen die Alemannen zu Felde gezogen und hatte schließlich eine erfolgreiche Schlacht mit ihnen am Mainfluss geschlagen. Sein Verhalten zum Feind war jedoch gekennzeichnet durch Verrat und Brutalität. So hatte er die alemannische Jugend aufgerufen unter seinen Fahnen mitzukämpfen und sie dann grausam ermorden lassen. Anschließende Kämpfe scheinen jedoch weniger günstig verlaufen zu sein, denn er sah sich zu Zahlungen an germanische Gruppen veranlasst. Insgesamt gesehen war sein Vorgehen aber offenbar erfolgreich, denn die Lage an der Nordgrenze blieb für zwei Jahrzehnte stabil. 

Allerdings soll Caracalla von den Arvalbrüdern in Rom, einer Priesterschaft in Staatsdiensten, bereits am 17. Mai 213 n.Chr. als „Germanicus maximus“ öffentlich ausgerufen worden sein. Das wären geschlagene drei Monate vor dem mit seinem Namen verbundenen Kampfereignis im Spätsommer desselben Jahres. Wann er den Titel inoffiziell oder offiziell getragen hatte, wird daher noch kontrovers diskutiert. Auf Münzen erscheint der Ehrentitel erstmals ab dem Jahr 213 n.Chr.

Die Beinamen Pius und Felix erscheinen zum ersten Mal offiziell am 1. April 200 n.Chr. und werden meist zwischen dem Namen Antoninus und dem Titel Augustus gestellt. Dabei fehlt der Titel Felix bis 211/212 n.Chr. öfters, so dass in der ersten Zeit Pius allein in der Titulatur vorkommt. Auf Münzprägungen erscheint Pius seit 201 n.Chr. das erste Mal, während Felix erst seit 213 n.Chr. in der Legende zu lesen ist.

Als „Princeps iuventutis“ wurde er meist nur zu Lebzeiten seines Vaters bezeichnet. Die tribunicia potestas erhielt Caracalla im Jahr 198 n.Chr. erstmalig. Das erste Amt des Consulats begleitete er im Jahr 202 n.Chr. Pater Patriae ist nachweisbar seit dem Jahr 205 n.Chr. Den Titel Imperator II erhielt er gegen 207/208 n.Chr. und dann im Jahr 213 n.Chr. als Imperator III. Den Titel „Pontifex Maximus“ trug er richtigerweise erst nach dem Tod seines Vaters Septimius Severus, aber irrtümlich oder aus Schmeichelei wurde er auch schon früher so genannt. Eigentlich war er vor dem Jahr 211 n.Chr. nur Pontifex.

Als Alleinherrscher und Kaiser führte er den Namen Marcus Aurelius Severus Antoninus. Caracalla (richtig eigentlich Caracallus) war ein Spitzname, den er vermutlich ab 208 oder 213 n.Chr. nach einem langen Kapuzenmantel erhielt und in Rom einführte. Dabei handelte es sich um eine vom Kaiser persönlich entworfene modifizierte Luxusausführung eines germanischen oder keltischen Kleidungsstücks. Ein weiterer Spitzname, den Cassius Dio überliefert, war Tarautas. Unter diesem Namen war ein kleinwüchsiger, hässlicher und brutaler Gladiator bekannt, der offenbar ähnlich wie der Kaiser aussah, zumindest nach der Ansicht von dessen Gegnern.

Von Caracalla sind vier Porträttypen bekannt. Sie unterscheiden sich so deutlich, dass ihr Einsetzen mit Hilfe der datierten Münzen genau bestimmt werden kann. Ein erster Typus entstand 196 n.Chr. Unverkennbar ist das jugendlich-lockenköpfige Porträt dem des jungen Marc Aurel nachgebildet. Der Typus entstand zur gleichen Zeit wie ein Porträttypus des Septimius Severus, dessen Gestaltung sich an den letzten Porträttypus des Marc Aurel anlehnt. Die Porträts von Vater und Sohn sollten die behauptete Abstammung aus dem Hause der Antoninen vor Augen führen, die auch in Caracallas neuem Namen zum Ausdruck kam. Von diesem Typus gab es Neuauflagen mit erwachsener werdenden Proportionen.

Im Jahr 204 n.Chr. wurden für Caracalla und Geta neue Bildnistypen geschaffen. Beide trugen nun das kurzgeschorene Haar, das in der Folge im 3. Jahrhundert n.Chr. zur führenden Frisurenmode wurde. Merkwürdigerweise sind die Typen der beiden Brüder einander so ähnlich, dass man sie nicht zuverlässig auseinanderhalten kann. Für beide gab es verschiedene Neuauflagen, die das Älterwerden durch zunehmenden Bartwuchs anzeigten. Auch die Porträts aus dem Jahr der gemeinsamen Regierung 211/12 n.Chr. entsprechen diesen Typen und zeigen beide mit kurzem Vollbart.

Mit dem Gewinn der Alleinherrschaft 212 n.Chr. gestaltete Caracalla sein Porträt völlig neu. Der Kopf ist scharf zur linken Seite gewendet, und die Stirn des massiven Gesichts so kräftig zusammengezogen, dass der Betrachter schwanken kann, ob er in eine Miene höchster Anstrengung oder höchsten Zornes blickt. Caracalla trägt in diesem Porträt eine kurze Lockenfrisur und einen kurzgelockten Bart. Zu diesem Entwurf gehörte die Erfindung eines neuen kurzen Panzerbüstentypus, in dessen straff zur Seite gezogenem Mantel sich die starke Bewegung des Kopfes spiegelt.

Für die Interpretation dieses merkwürdigen Porträts ist es wichtig zu sehen, dass der Kaiser die extreme Inszenierung seiner selbst schon nach wenigen Jahren wieder zurückgenommen hat. In einem 215 n.Chr. geschaffenen Typus wurden die Haltung des Kopfes und die Mimik des Gesichts beruhigt, und Caracalla trägt wieder das kurze Haar, das nun üblich wurde. In einem vermutlich postumen Typus wurde die heftige Mimik des Typus von 212 n.Chr. wieder aufgenommen − man wüsste gern weshalb.

Die extreme Mimik des Porträttypus von 212 n.Chr. muss auch den Zeitgenossen aufgefallen sein. Das zeigen Bemerkungen in der antiken Literatur, die diese Mimik allerdings der Person zuschreiben. Der Zeitgenosse Dio Cassius berichtet, ein Spaßmacher habe gesagt, Caracalla sehe aus, als sei er wütend, weil er sich leidenschaftlich (thymoeidesteron) zu geben pflegte (Dio 78,11). Und in der spätantiken Historia Augusta heißt es, der Kaiser sei als Kind nett gewesen, später aber sei er ‚restrictior, gravior, vultu etiam truculentior, … im Gesichtsausdruck finster‘ geworden (SHA Caracalla 2,4).

Im Hintergrund der merkwürdigen Stilisierung muss vor allem die offenbar besonders ausgeprägte Neigung Caracallas zum Heer und zum Soldatenleben gestanden haben. Er war angeblich keine gute Führungspersönlichkeit, liebte es aber, das Leben der Soldaten zu teilen und wurde dafür von ihnen geliebt. Auch der schon antike Spitzname Caracalla leitet sich von einem bestimmten Soldatenmantel her, den er gern trug. In diesem Sinne könnte der Bildnistypus Kraft, Energie und Einsatzbereitschaft ausgedrückt haben. Ein Bekenntnis zum Heer wäre 212 n.Chr. sehr passend gewesen, denn nach dem Mord an seinem Bruder soll Caracalla sich dorthin geflüchtet haben, als seine Hauptstütze. Vielfach wird außerdem von Caracallas zunehmender Schwärmerei für Alexander dem Großen berichtet. Er soll sogar Doppelhermen mit seinem Bildnis und dem des legendären Makedonen errichtet haben. Für einen Bezug auf Alexander im Porträt, wie ihn andere römische Kaiser gesucht haben, gibt es jedoch keinen Anhaltspunkt.

Der Antoninian war eine antike römische Silbermünze, die unter Kaiser Caracalla um 214/215 n.Chr. als offizielles Zahlungsmittel eingeführt wurde. Der antike Name der Münze ist nicht überliefert. Die Bezeichnung Antoninian leitet sich vom eigentlichen Namen Caracallas, Marcus Aurelius Antoninus, ab und wurde erst im Mittelalter eingeführt. Nach neueren Forschungen soll der antike Name des Antoninian Bicharactus gewesen sein. Der Antoninian hatte eine Wertigkeit von nominal zwei Denaren und zu Beginn der Prägungen ein Gewicht von etwa 5 Gramm. Nach dem Silberfeingehalt berechnet, entsprach er von Anfang an jedoch nur dem 1,5-fachen Wert eines Denars. Im Lauf der Zeit reduzierten sich Gewicht und Silbergehalt immer weiter, so dass er gegen Ende des Jahrhunderts faktisch nur noch eine winzige Bronzemünze ohne nennenswerten Silbergehalt war. Hatte ein Antoninian um 238 n.Chr. im Schnitt noch einen Silbergehalt von etwa 40 Prozent, so waren es um 270 n.Chr. bereits weniger als 3 Prozent.

Die Ausgabe des Antoninian wurde von Caracalla begonnen, unter Macrinus fortgeführt und unter Elagabal im Frühjahr 219 n.Chr. eingestellt. Sein Nachfolger Severus Alexander verzichtete gar bewusst auf die Prägung von Antoniniani Münzen. Erst unter Balbinus und Pupienus wurde die Ausgabe dieses Nominales wieder aufgenommen – unter Gordianus III. dann gar wieder in größerem Umfang. Es gibt keine historischen Aussagen oder Belege, wieso Caracalla den Antoninian eingeführt hatte, wohl aber historische Indizien und Erklärungsversuche. Bereits zu Beginn der Severer-Dynastie unter der Herrschaft des Septimius Severus hatte der Metallwert des Denars seinen bisherigen Tiefststand erreicht. Geld war jedoch für die vielen Kriege des Severus, den Sold an die Legionen und für die Finanzierung der prächtigen Bauten dringend nötig. Und nichts ist schlimmer als unzufriedene Soldaten, welche ihre Entlohnung in fortschreitend wertloserem Metall erhielten. Dadurch schien die Voraussetzung für eine tiefgreifende Umgestaltung der Silberprägung geschaffen zu sein, womit Caracalla ein doppelter Schachzug gelang.

Der Antoninian hatte zur Ausgabe nominal den doppelten Wert eines Denars. Kostete den römischen Staat in der Herstellung durch sein Gewicht und Silbergehalt aber nur das 1,5-fache eines Denars. Dies bedeutete eine deutliche Steigerung des Prägegewinns. Caracalla soll zudem die Steuern in Denaren eingetrieben und damit dann neues Geld in Form von minderwertigen Antoniniani ausgegeben haben. Durch diesen Mechanismus konnte der Staat einen beträchtlichen Gewinn erzielen, der über die normalen Steuereinnahmen hinausging. Ein letzter wichtiger Punkt war das bereits erwähnte Militär. Der Sold des römischen Militärs wurde in Denaren ausgezahlt. In den ersten Regierungsjahren des Caracalla erhöhte sich zudem der Sold zeitweise um 50%. Eine Lösung wachsende Ausgaben des Militärs zu schmälern ist, dass das Silber mit Buntmetallen gestreckt wird. Der Effekt für das Streckens des Denars – und somit dessen Abwertung – würde dann aber zu einer Inflation führen und den Spareffekt wieder aufheben. Die Lösung lag aus Sicht Caracallas auch hier im „Doppeldenar“ dem Antoninian. Erforderte eine jährliche Soldzahlung in severischen Denaren die Ummünzung von 3,4 Pfund Silber pro Legionär, brauchte man bei einer Auszahlung in Antoniniani nur noch 2,4 Pfund Silber. Die Überbewertung des Antoninian gegenüber dem Denar erlaubte Caracalla, den erhöhten Sold dauerhaft zu garantieren und dabei eine beachtliche Menge an Silber einzusparen.

Mit demselben Silberanteil wie der Denar wog der Antoninian jedoch nur anderthalb Denare und genoss deshalb einen um 25% überbewerteten Nennwert gegenüber dem Denar. Diese Diskrepanz blieb den historischen Zeitgenossen wohl nicht verborgen und nicht nur Cassius Dio allein könnte Caracalla der Geldmanipulation beschuldigt haben. Da der Antoninian mehr Schein als Sein war, dürfte er im Volk und vor allem im Handel recht unbeliebt gewesen sein, vor allem auch außerhalb der stadtrömischen Grenzen in den Provinzen auf wenig Akzeptanz und Gegenliebe gestoßen sein. So endete unter Elagabal im Frühjahr 219 n.Chr. die Prägung von Antoniniani. Allerdings fehlen dazu historische Belege, wieso die Ausgabe beendet wurde – man kann hier nur Vermutungen aufstellen. Aus meiner Sicht kommen mehrere Gründe in Frage. Zum einem verschlechterte sich der reale Kaufwert des Antoninian mangels Akzeptanz weiter und näherte sich dem Denar. War in der Prägung für den Staat aber immer noch teurer als der einfache Denar. Der Antoninian wurde vielleicht schlichtweg zu teuer für den römischen Staat. Zudem bestand die Gefahr bei der Kaufkraft Annäherung an den Denar, dass er diesen „mit runter in die Inflation riss“. So war also nach der Machtübernahme des Elagabal eine weitere dringende Reform des Münzwesens angebracht.

Nun ist aber Elagabal nicht als Reform-Kaiser in die Geschichte eingegangen. Er zog 219 n.Chr. in Rom ein, verwandelte den Palast in einen Tempel und Freudenhaus und konzentrierte sich allein darauf seinen Gott als neue Staatsreligion einzuführen. Elagabal führte keine größeren Feldzüge, erließ keine bedeutenden Gesetze oder Reformen – sein Leben war eine einzige Orgie. Die Regierungsgewalt hatte de facto mehr oder weniger seine Mutter bzw. die Großmutter. Aus meiner Sicht gut möglich, dass verantwortliche Beamte und die severischen Damen die drohende finanzielle Sprengkraft des Antoninian kommen sahen. Vielleicht spielte auch die Unzufriedenheit der Bürger, Händler und Soldaten eine Rolle, die nicht mit einer überbewerteten Münze handeln bzw. bezahlt werden wollten – so dass erst einmal die Prägung dieses Nominales ausgesetzt wurde. Vielleicht baute man auch darauf, dass der Kaiser sich besann und die nötigen Reformen zu einer späteren Zeit würde schon anpacken. Aus diesem Grund gibt es vielleicht auch keine historischen Belege über das vorläufige Ende des Antoninian unter Elagabal, da man davon ausgegangen war, dass es sich hier bis zu den nötigen finanziellen Neuordnungen nur um eine kurzzeitige Unterbrechung handeln würde.

Diese Überlegung wird durch die offizielle Proklamation seines Nachfolgers Severus Alexander aus meiner Sicht unterstützt. Er wiederum verkündete, historisch belegt, offiziell das Aus des Antoninian. Daher gehe ich davon aus, dass der Prägestopp unter Elagabal keine bewusste endgültige Entscheidung war. Severus Alexander kehrte unter dem Einfluss seiner Mutter Iulia Mamaea zu einer konservativen Haltung zurück, die sich parallel zu strengen Sparmaßnahmen finanzpolitisch am augusteischen Münzsystem orientierte. Einmalig im römischen Münzwesen sind der Titel und die Darstellung des Severus Alexander als Restitutor Monetae (Wiederhersteller der Münze). Dies belegt aus meiner Sicht, dass die Reformen dringend notwendig und auch dringend anstanden – und Severus Alexander damit deutlich propagandierte „seht her, im Gegensatz zu meinem Vorgänger, habe ich mich diesem Problem angenommen“. Erst ab 238 n.Chr. wurde unter Balbinus und Pupienus wieder die Prägung des Antoninian aufgenommen.

Denar und Antoninian lassen sich äußerlich recht gut unterscheiden. Während beim Denar die Büsten des Kaisers oder der Kaiserin barhäuptig (bei den männlichen Büsten oft mit Lorbeerkranz, die Damen nur mit Diadem) dargestellt sind, ist beim Antoninian der Herrscher mit einer Strahlenkrone auf dem Kopf und der weibliche Part mit Stephane und einer Mondsichel unterhalb der Büste abgebildet. Dies soll eine von Caracalla gewollte Assoziation zu den Himmelsgöttern Sol und Luna herstellen.

Revers:
Zu sehen ist der Gott Serapis stehend von vorne, den Blick nach links gerichtet. Auf dem Kopf trägt er einen Kalathos. Er hebt die rechte Hand, während er in der linken Hand ein Szepter hält. Die Inschrift lautet: P M TR P XVIIII COS IIII P P für Pontifex Maximus Tribunitia Potestas (zum neunzehnten Male) Consul (zum vierten Male) Pater Patriae.

Serapis (auch Sarapis) war ein ägyptisch-hellenistischer Gott, der seit Ptolemaios I. als integrativer Reichsgott etabliert wurde. In ihm sind v. a. Züge der ägyptischen Gottheiten Osiris, des Apis-Stiers (der im Kult von Memphis sterbend zu Osiris wird), sowie der griechisch-römischen Hauptgötter Zeus-Jupiter und Hades-Pluto verschmolzen. Der Name entstand aus der Bezeichnung des Osiris (Sir/Sar) und des Apis (Hepi). In der ägyptischen Mythologie verkörperte der Apis-Stier als Symbol die Fruchtbarkeit. Nach den Überlieferungen lebte die Seele des Osiris im Apis-Stier weiter, nachdem Seth seinen Körper in mehrere Stücke zerteilt hatte.

Der Serapis-Kult entstand im frühen Hellenismus, als Ägypten unter makedonisch-griechische Herrschaft geraten war. Der genaue Zeitpunkt der Einführung ist unklar, doch soll eine Traumvision des Königs Ptolemaios I. in Sinope der Anlass gewesen sein, den ägyptischen Priester Manethon und den Eumolpiden Timotheus mit der Geburt des Serapis zu beauftragen. Zunächst war der Kult des Serapis nur für die griechische Bevölkerung Ägyptens bestimmt, um griechische und ägyptische Traditionen zu vereinen. Die Aufnahme in das ägyptische Pantheon, verbunden mit der Verehrung von Serapis und seiner Gattin Isis, konnte Ptolemaios I. mit der Fertigstellung des Serapeums von Alexandria im Jahr 285 v.Chr. erreichen, dass er von 287 bis 286 v.Chr. erbauen ließ.

Die äußere Erscheinungsform wurde hauptsächlich Zeus angepasst, da die Darstellung als mumifizierte Gottheit nicht den Vorstellungen der Griechen entsprach. Meistens war Serapis als Stier oder als sitzender, bärtiger Mann zu sehen. Als Gott der Fruchtbarkeit und in seiner Bedeutung der Getreideversorgung trägt er einen von Ähren umwundenen Kalathos, einen griechischen Erntekorb, auf dem Kopf. Die Darstellung nimmt Bezug auf die Vorstellung, dass die Götter der Unterwelt das Getreide aus der Erde wachsen ließen. Serapis galt deshalb auch als Schutzgott für die Fruchtbarkeit der Felder und die Getreideversorgung der Städte (vergleiche Cura annonae im römisch geprägten Kulturraum). Andere Darstellungen zeigen ihn als stehenden Mann mit Stierkopf oder mit dem Schlangenstab des Asklepios. Serapis wurde neben seiner Rolle als Fruchtbarkeits- und Heilgott auch mit den Funktionen des Orakels sowie des Sklavenbefreiers ausgestattet. Mit diesen Eigenschaften entwickelte sich Serapis zum Universal- und Schutzgott der Ptolemäer.

Als Gott der Nilschwemme vereinte er neben Osiris die Wesenszüge weiterer griechischer Götter: Hades, Zeus, Helios, Dionysos und Asklepios. In der jüdischen Religion verkörperte JHWH als Gott der Nilflut den ägyptischen Osiris in der Erscheinungsform des Serapis. Obwohl die Gottheiten Zeus und Osiris verschmolzen, existierten beide Götter auch während der hellenistisch-römischen Zeit einzeln weiter. Unter Ptolemaios III. erfuhr der bis dahin zweitrangige Isis-Kult im Zusammenhang mit dem Kanopus-Dekret eine deutliche Aufwertung und verdrängte Serapis in die Position, die vorher Isis bekleidete.

Der Serapis-Kult verbreitete sich – zusammen mit dem der Isis – rasch im ganzen Machtbereich der Ptolemäer, die neben Ägypten insbesondere auch Teile Kleinasiens und der Ägäis kontrollierten. Um 220 v.Chr. existierten auf Delos bereits drei Serapeen, berühmt war überdies der Serapis-Tempel in Lindos auf Rhodos. Belegt ist der Kult daneben unter anderem auch in Athen, Korinth und Sparta. Cicero erwähnt auch einen Serapistempel in Syrakus (Verr. II, 2, 160), vor dem eine Verresstatue umgestürzt wurde.

Der antike Serapistempel in Rom befand sich am Westhang des Quirinals im Gebiet zwischen der heutigen Piazza della Pilotta und der Piazza del Quirinale. Der dem Serapis geweihte Bau wurde im 3. Jh. n.Chr. von Caracalla errichtet (Kolb 2002, S. 611). Der Tempel, der von einem mit Portiken gerahmten Platz umgeben war, erhob sich über eine teils künstlich angelegte Hangterrasse auf dem Quirinal. Eine monumentale Treppenanlage führte zu dem Gebäude hinauf. Innerhalb der Università Gregoriana Pontifica und in den Gärten des Palazzo Colonna sind heute noch Reste dieser Treppenanlage erhalten.

Kaiser Maximinus Daia (305 bis 313 n.Chr.) bemühte sich offenbar, Serapis als Konkurrenz zum christlichen Gott besonders zu fördern. Doch nach der Einführung des Christentums als Staatsreligion gingen die Kaiser ab Theodosius I. (379 bis 395 n.Chr.) gegen die übrigen Religionen vor, so auch gegen Serapis. Der große Tempel in Alexandria wurde 391 n.Chr. zerstört.

Der Pontifex maximus war der Ranghöchste im Priesterkollegium der pontifices im Römischen Reich. Seit dem 3. Jahrhundert v.Chr. wurde sein Amt durch die Wahl in einer speziellen Volksversammlung vergeben. Der Pontifex maximus hatte offenbar die Oberaufsicht über alle sakralen Angelegenheiten in Rom, insbesondere über die Priesterinnen der Vesta. Laut Cicero führte der Pontifex maximus einst auch die annales maximi, in denen wichtige religiöse und politische Ereignisse nach Jahren geordnet gelistet worden seien.

Die letzten Pontifices maximi zur Zeit der Römischen Republik waren Gaius Iulius Caesar und Marcus Aemilius Lepidus. Nach Lepidus Tod wurde 12 v.Chr. Caesars Adoptivsohn Augustus neuer Pontifex maximus, und fortan hatten alle römischen Kaiser diese Funktion inne. Im Falle eines Mehrkaisertums kennzeichnete sie den ranghöchsten Herrscher, bis das Oberpontifikat 238 n.Chr. unter Pupienus und Balbinus erstmals geteilt wurde. Laut Alan Cameron war der Pontifex maximus vor Augustus zwar einer der angesehensten Priester Roms, aber erst in der Kaiserzeit sei er zum obersten Aufseher der römischen Kulte geworden, da der Inhaber des Amtes als Kaiser zugleich stets auch der mächtigste Mann im Reich war.

Die Tribunizische Gewalt (lateinisch tribunicia potestas) bezeichnet die Amts- und Gewaltbefugnisse der Volkstribunen im antiken Rom. Im Zuge der Gründung des Prinzipats durch den ersten römischen Kaiser Augustus kam es zu einer Trennung von Amt und Amtsgewalt des Volkstribunen. Die Verleihung der tribunicia potestas an Augustus ist aufgrund der Quellenlage unklar und umstritten. Im Jahr 36 v.Chr. erhielt er die tribunizische Gewalt, so die sacrosanctitas, das ius subselli und das ius auxilii. Im Jahr 30 v.Chr. wurde letzteres über das Stadtgebiet Roms bis zum ersten Meilenstein ausgeweitet. Ab dem Jahr 23 v.Chr. konnte der princeps über die tribunicia potestas annua et perpetua verfügen und damit im gesamten Reichsgebiet des römischen Imperiums ständig ausüben. Seitdem war die Amtsgewalt der Tribunen Bestandteil der kaiserlichen Macht, was sich auch an der Zählung der Kaiserjahre nach der tribunicia potestas zeigte. Das Amt selbst und den Titel übernahm der Patrizier Augustus nicht, desgleichen seine Nachfolger. Der princeps genoss mithin die Rechte des Volkstribuns, ohne auch den Pflichten und Beschränkungen des Amtes unterworfen zu sein.

Auch für Augustus Nachfolger gehörte die tribunicia potestas fortan über Jahrhunderte zum Kernbereich ihrer kaiserlichen Macht. Die tribunizische Amtsgewalt stattete sie formal mit den Mitteln aus, die römische Innenpolitik scheinbar im Einklang mit den Gesetzen zu kontrollieren. Um die Fiktion der Annuität zu wahren, wurde die Vollmacht jährlich (allerdings automatisch) erneuert – oft wie beim regulären Tribunat am 10. Dezember, so dass man die Angaben TRI POT, TR P o. ä. auf Münzen und in Inschriften zur Datierung verwenden kann. Im Laufe des 4. Jahrhunderts hörten die Kaiser auf, sich auf die tribunicia potestas zu beziehen, da generell die Anknüpfung an Regeln der alten res publica in der Spätantike stark an Bedeutung verloren hatte.

Der Titel pater patriae wurde vom Senat verliehen. Bereits Marcus Furius Camillus und Quintus Fabius Maximus Cunctator wurden aufgrund ihrer Verdienste als parentes bezeichnet. Marius und Sulla erhielten ebenfalls den Titel parens bzw. pater ob cives servatos („Vater aufgrund der Rettung der Bürgerschaft“). Der Redner und Politiker Marcus Tullius Cicero wurde für die Aufdeckung der Verschwörung des Catilina während seines Konsulats im Jahr 63 v.Chr. mit diesem Titel geehrt.

Die nächsten Titelträger waren Gaius Iulius Caesar und Augustus, dem der Titel vom Senat, den Equites und dem römischen Volk verliehen wurde. Da der Titel pater patriae für die Legitimität des Herrschers nicht wesentlich war – anders als die Titel Imperator, Caesar, Augustus, Pontifex maximus oder die Tribunicia potestas – wurde er nicht Bestandteil der kaiserlichen Ehren. Erst seit der Verleihung an Pertinax 193 n.Chr. zählte er zur festen kaiserlichen Titulatur. Ebenso resultierte aus dem Titel keinerlei juristische Macht, vielmehr war die Verleihung ein Zeichen der Würde wie auch eine Verdeutlichung der Pflichten des Trägers gegenüber der Bürgerschaft. Wie der Pater familias einer Familie vorstand, war auch der Geehrte mit dem Schutz des Staates betraut. Dasselbe gilt für die weibliche Form. Der Titel einer mater patriae ist, nach Ansätzen bei Livia, zum ersten Mal bei Julia Domna belegt.

Der Senat verlieh den Titel zahlreichen römischen Kaisern, oft erst nach vielen Jahren der Herrschaft, manchmal aber auch bald nach Regierungsantritt, wenn der neue Kaiser die besondere Achtung des Senats genoss (wie etwa Nerva). Folglich trugen viele der kurzlebigen Herrscher diesen Titel nicht. Die Verleihung war an die Zustimmung des zu Ehrenden gebunden, der den Titel auch ablehnen konnte. So ließ sich Kaiser Tiberius den Ehrentitel nicht verleihen; auch Nero schlug das erste Angebot im ersten Jahr seiner Herrschaft aufgrund seiner Jugend aus. Als letzter Kaiser bezeichnete sich Anastasius I. in einem Brief aus dem Jahr 516 n.Chr. an den römischen Senat als pater patriae.

Hintergrund:
Caracallas Verhältnis zur Religion war, wie Cassius Dio berichtet, vor allem von seinem Bedürfnis bestimmt, von den Göttern Heilung von seinen Krankheiten zu erlangen – mehrmals erkrankte er zu Lebzeiten schwer. Der grausame Brudermord belastete Caracalla sein Leben lang. Er hatte furchtbare Alpträume und litt wohl unter psychosomatischen Beschwerden. Einen kranken Kaiser aber, das konnte sich Rom zu Beginn des kriselnden 3. Jahrhunderts nicht leisten. Zu diesem Zweck soll er allen bedeutenderen Gottheiten Opfer und Weihegaben dargebracht und eifrig gebetet haben. Zu den Göttern, von denen er Hilfe erhoffte, gehörten der griechische Heilungsgott Asklepios, der ägyptische Serapis und Apollon, der mit dem keltischen Heilungsgott Grannus identifiziert und als Apollo Grannus verehrt wurde.

Bereits vor seiner Alleinherrschaft, scheint Caracalla ein Interesse an Serapis entwickelt zu haben. Das Iseum et Serapeum (Tempel der Isis und des Serapis) in Alexandria wurde offenbar während Caracallas Co-Herrschaft mit seinem Vater Septimius Severus renoviert. Der Beweis dafür könnte in zwei Inschriften bestehen, welche in der Nähe des Tempels gefunden wurden und ihre Namen zu tragen scheinen. Weitere archäologische Belege dafür existieren in Form von zwei Papyri, die in die severische Zeit datiert werden, sowie zwei mit dem Tempel in Zusammenhang stehenden Statuen, die um 200 n.Chr. datiert werden. 

Nach Caracallas Aufstieg zum Alleinherrscher im Jahr 211 n.Chr. begann die kaiserliche Münzstätte Münzen mit dem Bild von Serapis zu prägen. Dies war ein Spiegelbild der zentralen Rolle des Gottes während der Herrschaft des Caracalla. Nach dem gewaltsamen Tod des Geta, ließ Caracalla die Waffe, mit der er seinen Bruder ermordet hatte, dem Serapis widmen. Damit ehrte Caracalla den Gott in der Rolle als Beschützer des Kaisers.

Caracalla errichtete 212 n.Chr. auch einen Tempel auf dem Quirinal, den er Serapis weihte. Eine fragmentarische Inschrift, die in der Kirche Sant Agata dei Goti in Rom gefunden wurde, dokumentiert den Bau oder möglicherweise die Restaurierung eines dem Gott Serapis geweihten Tempels. Die Inschrift trägt den Namen Marcus Aurelius Antoninus, ein Hinweis auf Caracalla oder Elagabal, aber wahrscheinlicher auf Caracalla aufgrund seiner bekannten starken Verbindung mit dem Gott. Zwei weitere Serapis gewidmete Inschriften sowie ein Granitkrokodil, ähnlich dem im Iseum et Serapeum entdeckten, wurden ebenfalls in der Gegend um den Quirinalhügel gefunden.

Quellen:
* Wikipedia: Caracalla
* Wikipedia: Serapis
* Wikipedia: Pontifex Maximus
* Wikipedia: Tribunizische Gewalt
* Wikipedia: Pater Patriae
* Wikipedia: Antoninian
* Peter Robert Franke, Ilse Paar: die antiken Münzen der Sammlung Heynen
* Archäologisches Institut Göttingen: Porträttypen römischer Kaiser
* Dr. Werner Robl: Der Ehekamm auf dem Gödenacker bei Berching, Schauplatz der Caracalla-Expedition des Jahres 213 n.Chr.
* Jérémie Chameroy: Münzprägung und Geldmanipulationen unter der severischen Dynastie
* M. Brunner/S. Rutishauser, Universität Bern, Institut für Archäologische Wissenschaften: Pecunia Olet! Münzgewichte der römischen Kaiserzeit

Obverse:
You can see the right-facing bust of Caracalla with a radiant crown. The inscription reads: ANTONINVS PIVS AVG GERM for Antoninus Pius Augustus Germanicus.

Born as Lucius Septimius Bassianus, he received from his father around the year 195/196 AD the name of Marcus Aurelius Antoninus. He was thus accepted into the imperial family of the Antonines and issued as the fictitious grandson of Marcus Aurelius. At the same time he was given the title of Caesar, designating him as the future emperor. In the year 197, but no later than 198 AD he was promoted to Augustus and endowed with imperial powers.

After the successful campaigns against the Parthians, he received around 199 AD the honorary title „Parthicus maximus“, which then from 200 AD also appears on coins. In the year 208 AD moved the entire imperial family under Septimius Severus to Britain to take military action against the Caledonians and Maatians in the far north of Scotland. After the victorious campaign, Caracalla led from 210 AD the winning name „Britannicus maximus“, which his father and brother also adopted.

Caracalla used the victor’s name „Germanicus maximus“ from 208 or 213 AD. According to a publication by Dr. Werner Robl, it came on the way to Britain in 208 AD for an expedition to Germania. In order to separate the mutually hated brothers Caracalla and Geta, Iulia Domna is said to have sent her son on a visitation trip to the Upper Germanic and Rhaetian Limes. However, there was no war, but the formal submission of one or the other tribe under Roman rule, which prompted the young Caracalla to claim a victory over the Germans and to that early pseudo-title „Germanicus maximus“.

The year 213 AD offers a second explanation. at. In the summer of that year he campaigned in Germania across the Rhaetian Limes against the Alemanni and finally fought a successful battle with them on the Main River. However, his attitude towards the enemy was marked by treachery and brutality. So he called on the Alemannic youth to fight under his banner and then had them cruelly murdered. Subsequent battles, however, seem to have gone less favorably, for he felt compelled to make payments to Germanic groups. Overall, however, his approach was apparently successful, as the situation on the northern border remained stable for two decades.

Caracalla was probably by the Arvalbrothers in Rome, a priesthood in civil service, as early as May 17, 213 AD publicly proclaimed as „Germanicus maximus“. That would be a full three months before the battle event associated with his name in late summer of the same year. When he had unofficially or officially borne the title is therefore still a matter of controversy. The title first appears on coins from the year 213 AD.

The epithets Pius and Felix appear officially for the first time on April 1, 200 AD and are usually placed between the name Antoninus and the title Augustus. The title Felix is missing until 211/212 AD often, so that initially Pius appears alone in the title. Pius has appeared on coinage since 201 AD the first time, while Felix only since 213 AD can be read in the legend.

He was usually only referred to as „Princeps iuventutis“ during his father’s lifetime. Caracalla received the tribunicia potestas in 198 AD first time. He accompanied the first office of consulship in 202 AD. Pater Patriae is verifiable since the year 205 AD. He received the title Imperator II around 207/208 AD and then in 213 AD as Emperor III. He correctly bore the title „Pontifex Maximus“ only after the death of his father Septimius Severus, but he was also called that earlier, either by mistake or out of flattery. Actually he was before the year 211 AD only pontifex.

As sole ruler and emperor, he bore the name Marcus Aurelius Severus Antoninus. Caracalla (actually Caracallus) was a nickname he probably used from 208 or 213 AD received after a long hooded cloak and introduced in Rome. This was a modified luxury version of a Germanic or Celtic garment personally designed by the emperor. Another nickname given to Dio by Cassius was Tarautas. By this name was known a short, ugly, and brutal gladiator who apparently looked similar to the emperor, at least according to his opponents.

Four types of portraits of Caracalla are known. They differ so clearly that their use can be precisely determined with the help of the dated coins. A first type emerged in 196 AD. The youthful, curly-headed portrait is unmistakably based on that of the young Marc Aurel. The type was created at the same time as a portrait type of Septimius Severus, the design of which is based on the last portrait type of Marc Aurel. The portraits of father and son were intended to demonstrate the alleged descent from the house of the Antonines, which was also reflected in Caracalla’s new name. There were new editions of this type with growing proportions.

In the year 204 AD new types of portraits were created for Caracalla and Geta. Both now wore the short-cropped hair that subsequently became popular in the 3rd century AD became the leading hairstyle fashion. Oddly enough, the types of the two brothers are so similar that one cannot reliably tell them apart. There were various new editions for both, which indicated aging through increasing beard growth. The portraits from the year of the joint government 211/12 AD correspond to these types and both show a short full beard.

With the gain of sole rule in 212 AD Caracalla completely redesigned his portrait. The head is turned sharply to the left, and the forehead of the massive face is drawn together so violently that the viewer can vacillate between looking into an expression of supreme exertion or supreme anger. Caracalla wears a short curly hairstyle and a short-curled beard in this portrait. Part of this design was the invention of a new type of short armored bust, in whose cloak pulled tightly to one side the strong movement of the head is reflected.

For the interpretation of this strange portrait, it is important to see that the emperor took back the extreme staging of himself after just a few years. In a 215 AD in the type created, the pose of the head and the facial expressions were calmed, and Caracalla once again wore the short hair that was now customary. In a presumably posthumous type, the violent facial expressions of the type of 212 AD were used. resumed – one would like to know why.

The extreme facial expressions of the portrait type from 212 AD must also have caught the eye of his contemporaries. This is shown by comments in ancient literature, which, however, attribute these facial expressions to the person. The contemporary Dio Cassius reports that a jester said that Caracalla looked angry because he used to give himself passionately (thymoeidesterone) (Dio 78:11). And in the late antique Historia Augusta it says that the emperor was nice as a child, but later he became ‚restrictior, gravior, vultu etiam truculentior, … in facial expression dark‘ (SHA Caracalla 2,4).

In the background of the strange stylization, above all, must have been Caracalla’s particularly pronounced inclination towards the army and the life of a soldier. He was said not to be a good leader, but loved sharing the lives of the soldiers and was loved by them for it. The ancient nickname Caracalla also derives from a certain soldier’s coat that he liked to wear. In this sense, the portrait type could have expressed strength, energy and commitment. A commitment to the army would be 212 AD very appropriate, since after the murder of his brother, Caracalla is said to have taken refuge there as his mainstay. Caracalla’s growing infatuation with Alexander the Great is also widely reported. He is said to have erected double herms with his portrait and that of the legendary Macedonian. However, there is no evidence of a reference to Alexander in the portrait, as other Roman emperors sought.

The Antoninianus was an ancient Roman silver coin minted under Emperor Caracalla around 214/215 AD introduced as official means of payment. The ancient name of the coin is not known. The term Antoninian is derived from Caracalla’s actual name, Marcus Aurelius Antoninus, and was first introduced in the Middle Ages. According to recent research, the ancient name of the Antoninian should have been Bicharactus. The antoninian had a nominal value of two denarii and at the beginning of the coinage a weight of about 5 grams. Calculated according to the silver fineness, however, from the beginning it was only 1.5 times the value of a denarius. Over time, the weight and silver content continued to decrease, so that by the end of the century it was effectively just a tiny bronze coin with no silver content worth mentioning. Had an Antoninianus around 238 AD an average silver content of about 40 percent, it was around 270 AD already less than 3 percent.

The edition of the Antoninianus was begun by Caracalla, continued under Macrinus, and continued under Elagabalus in the spring of 219 AD set. His successor Severus Alexander deliberately avoided minting Antoniniani coins. Only under Balbinus and Pupienus was the issue of this denomination resumed – under Gordianus III. then again on a larger scale. There are no historical statements or evidence as to why Caracalla introduced the Antoninianus, but there are historical indications and attempts at explanation. Already at the beginning of the Severan dynasty under the reign of Septimius Severus, the metal value of the denarius had reached its all-time low. However, money was urgently needed for Severus‘ many wars, to pay the legions and to finance the magnificent buildings. And nothing is worse than disaffected soldiers getting their rewards in progressively worthless metal. This seemed to set the stage for a radical transformation of silver coinage, with Caracalla making a double move.

The nominal value of the antoninianus was twice the value of a denarius when it was issued. Due to its weight and silver content, it only cost the Roman state 1.5 times a denarius to produce. This meant a significant increase in minting profit. Caracalla is also said to have collected taxes in denarii and then spent new money in the form of inferior antoniniani. Through this mechanism, the state was able to make a substantial profit in excess of normal tax revenue. A last important point was the already mentioned military. The Roman military was paid in denarii. In the first years of Caracalla’s reign, the pay increased by 50% at times. One solution to curbing growing military spending is to dilute the silver with non-ferrous metals. However, the effect of stretching the denar – and thus its devaluation – would then lead to inflation and reverse the savings effect. From Caracalla’s point of view, the solution lay in the „double denarius“ of the Antoninianus. If an annual payment in Severan denarii required the conversion of 3.4 pounds of silver per legionnaire, a payment in Antoniniani required only 2.4 pounds of silver. The overvaluation of the antoninianus compared to the denarius allowed Caracalla to permanently guarantee the increased pay while saving a considerable amount of silver.

However, with the same silver content as the denarius, the antoninian weighed only one and a half denarii and therefore enjoyed a 25% overvalued face value compared to the denarius. This discrepancy probably did not go unnoticed by the historical contemporaries and not only Cassius Dio alone could have accused Caracalla of money manipulation. Since the Antoninianus was more appearance than reality, it must have been very unpopular among the people and especially in trade, and above all it met with little acceptance and love in the provinces outside the city-Roman borders. Thus ended under Elagabalus in the spring of 219 AD the minting of Antoniniani. However, there is no historical evidence as to why the edition was ended – one can only make assumptions here. In my view there are several possible reasons. For one, the real purchase value of the antoninian continued to deteriorate due to a lack of acceptance and approached the denarius. However, it was still more expensive than the plain denarius when minted for the state. Perhaps the Antoninianus simply became too expensive for the Roman state. In addition, there was a risk that when the purchasing power was approaching the denarius, it would “tear it down with inflation”. So after the Elagabalus came to power, another urgent reform of coinage was in order.

However, Elagabalus did not go down in history as a reforming emperor. He moved in 219 AD entered Rome, turned the palace into a temple and brothel and concentrated solely on introducing his god as the new state religion. Elagabalus conducted no major campaigns, enacted no significant laws or reforms – his life was one big orgy. In fact, the power to govern was more or less held by his mother or grandmother. From my point of view, it is quite possible that the responsible officials and the Severan ladies saw the imminent financial explosive power of the Antoninianus coming. Perhaps the dissatisfaction of the citizens, traders and soldiers who did not want to trade or be paid with an overvalued coin also played a role – so that the minting of this denomination was suspended for the time being. Perhaps one also counted on the fact that the emperor would remember and tackle the necessary reforms at a later date. For this reason there is perhaps no historical evidence of the provisional end of the Antoninianus under Elagabalus, since it was assumed that this would only be a brief interruption until the necessary financial reorganization.

In my view, this reasoning is supported by the official proclamation of his successor, Severus Alexander. He, in turn, officially announced the end of the Antoninianus, historically documented. Therefore, I assume that the cessation of minting under Elagabalus was not a conscious final decision. Under the influence of his mother Iulia Mamaea, Severus Alexander returned to a conservative attitude, which, in parallel with strict austerity measures, was financially based on the Augustan monetary system. The title and the depiction of Severus Alexander as Restitutor Monetae (restorer of the coin) are unique in Roman coinage. From my point of view, this proves that the reforms are urgently needed and urgently needed – and Severus Alexander clearly propagated „look here, in contrast to my predecessor, I have taken care of this problem“. Only from 238 AD the minting of the Antoninianus was resumed under Balbinus and Pupienus.

Denarius and Antoninianus can be distinguished quite well from the outside. While the denarius shows the busts of the emperor or empress bareheaded (male busts often with a laurel wreath, the ladies only with diadems), the Antoninianus shows the ruler with a radiant crown on his head and the female part with Stephane and a crescent moon below the bust depicted. This is intended to create an association with the sky gods Sol and Luna, intended by Caracalla.

Reverse:
The god Serapis is seen standing in front, looking to the left. He wears a kalathos on his head. He raises his right hand while holding a scepter in his left hand. The inscription reads: P M TR P XVIIII COS IIII P P for Pontifex Maximus Tribunitia Potestas (for the nineteenth time) Consul (for the fourth time) Pater Patriae.

Serapis (also Sarapis) was an Egyptian-Hellenistic god who was established as an integrative god of the kingdom since Ptolemy I. In it are v. a. Features of the Egyptian deities Osiris, the Apis bull (who becomes Osiris when dying in the cult of Memphis), as well as the main Greco-Roman gods Zeus-Jupiter and Hades-Pluto merged. The name came from the names of Osiris (Sir/Sar) and Apis (Hepi). In Egyptian mythology, the Apis bull symbolized fertility. According to tradition, the soul of Osiris lived on in the Apis bull after Seth cut his body into several pieces.

The Serapis cult arose in early Hellenism when Egypt came under Macedonian-Greek rule. The exact time of the introduction is unclear, but a dream vision of King Ptolemy I in Sinope is said to have been the reason for commissioning the Egyptian priest Manethon and the Eumolpid Timotheus with the birth of Serapis. Initially, the cult of Serapis was intended only for the Greek population of Egypt in order to unite Greek and Egyptian traditions. The inclusion in the Egyptian pantheon, combined with the worship of Serapis and his wife Isis, Ptolemy I could with the completion of the Serapeum of Alexandria in 285 BC reach that he from 287 to 286 BC built.

The external appearance was mainly adapted to Zeus, since the depiction as a mummified deity did not correspond to the ideas of the Greeks. Most often, Serapis was depicted as a bull or as a seated, bearded man. As the god of fertility and in its meaning of grain supply, he wears a kalathos, a Greek harvest basket, entwined with ears of corn on his head. The depiction refers to the idea that the gods of the underworld allowed grain to grow out of the earth. Serapis was therefore also considered the protective god for the fertility of the fields and the grain supply of the cities (compare Cura annonae in the Roman cultural area). Other representations show him as a standing man with a bull’s head or with the serpentine staff of Asklepios. In addition to his role as a god of fertility and healing, Serapis was also endowed with the functions of the oracle and the slave liberator. With these qualities, Serapis developed into the universal and protective god of the Ptolemies.

As the god of the flood of the Nile, besides Osiris, he united the characteristics of other Greek gods: Hades, Zeus, Helios, Dionysus and Asklepios. In the Jewish religion, YHWH as the god of the Nile flood embodied the Egyptian Osiris in the manifestation of Serapis. Although the deities Zeus and Osiris merged, both gods continued to exist separately even during the Hellenistic-Roman period. Under Ptolemy III. experienced the hitherto secondary Isis cult in connection with the decree of Canopus a clear appreciation and displaced Serapis in the position that previously held Isis.

The Serapis cult spread – together with that of Isis – rapidly throughout the Ptolemies‘ sphere of influence, who, in addition to Egypt, also controlled parts of Asia Minor and the Aegean. Around 220 BC there were already three Serapeen on Delos, and the Serapis Temple in Lindos on Rhodes was also famous. The cult is also documented in Athens, Corinth and Sparta, among other places. Cicero also mentions a temple of Serapis in Syracuse (Verr. II, 2, 160), in front of which a statue of Verres was overturned.

The ancient Temple of Serapis in Rome was located on the western slope of the Quirinale in the area between today’s Piazza della Pilotta and the Piazza del Quirinale. The building dedicated to Serapis was built in the 3rd century AD built by Caracalla (Kolb 2002, p. 611). Surrounded by a porticoed plaza, the temple rose above a partly artificial hillside terrace on the Quirinal. A monumental staircase led up to the building. Inside the Università Gregoriana Pontifica and in the gardens of the Palazzo Colonna, remains of this staircase are still preserved today.

Emperor Maximinus Daia (305 to 313 AD) apparently made special efforts to promote Serapis as a competitor to the Christian god. But after the introduction of Christianity as the state religion, the emperors from Theodosius I (379 to 395 AD) took action against the other religions, including Serapis. The Great Temple at Alexandria was built in 391 AD destroyed.

The pontifex maximus was the highest-ranking priest in the college of pontifices in the Roman Empire. Since the 3rd century BC his office was assigned by election in a special popular assembly. The pontifex maximus apparently had supreme authority over all sacred affairs in Rome, especially the priestesses of Vesta. According to Cicero, the pontifex maximus once also kept the annales maximi, in which important religious and political events were listed by year.

The last pontifices maximi at the time of the Roman Republic were Gaius Iulius Caesar and Marcus Aemilius Lepidus. After Lepidus‘ death in 12 BC Caesar’s adopted son Augustus was the new pontifex maximus, and all Roman emperors henceforth held this position. In the case of multiple empires, it marked the highest-ranking ruler until the supreme pontificate in 238 AD was first divided under Pupienus and Balbinus. According to Alan Cameron, the pontifex maximus was one of the most respected priests in Rome before Augustus, but it was not until the imperial period that he became the chief overseer of Roman cults, since the holder of the office of emperor was always the most powerful man in the empire.

The tribunician power (Latin tribunicia potestas) refers to the official and violent powers of the tribunes in ancient Rome. In the course of the founding of the principate by the first Roman emperor Augustus, the office and official powers of the tribune were separated. The award of the tribunicia potestas to Augustus is unclear and controversial due to the sources. In the year 36 BC he received the tribunician power, so the sacrosanctitas, the ius subselli and the ius auxilii. In the year 30 BC the latter was extended over the urban area of ​​Rome to the first milestone. From the year 23 BC the princeps could dispose of the tribunicia potestas annua et perpetua and thus constantly exercise it throughout the entire territory of the Roman Empire. Since then, the official power of the tribunes was part of the imperial power, which was also reflected in the counting of the imperial years after the tribunicia potestas. The patrician Augustus did not take over the office itself and the title, neither did his successors. The princeps thus enjoyed the rights of the tribune of the people without being subject to the duties and restrictions of the office.

For the successors of Augustus, too, the tribunicia potestas was part of the core of their imperial power for centuries to come. The tribunician authority formally endowed them with the means to control Roman domestic politics, seemingly in accordance with the law. In order to preserve the fiction of the annuity, the power of attorney was renewed annually (albeit automatically) – often as with the regular tribunate on December 10th, so that the indications TRI POT, TR P or similar on coins and in inscriptions are used for dating can. In the course of the 4th century, the emperors ceased to refer to the tribunicia potestas, since in general the connection to the rules of the old res publica had lost much of its importance in late antiquity.

The title of pater patriae was conferred by the Senate. Already Marcus Furius Camillus and Quintus Fabius Maximus Cunctator were called parentes because of their merits. Marius and Sulla also received the title parens or pater ob cives servatos (‚Father due to the salvation of the citizenry‘). The orator and politician Marcus Tullius Cicero was credited with exposing the conspiracy of Catiline during his consulship in 63 BC honored with this title.

The next title holders were Gaius Iulius Caesar and Augustus, to whom the title was bestowed by the Senate, the Equites and the Roman people. Because the title pater patriae was not essential to the ruler’s legitimacy—unlike the titles imperator, caesar, augustus, pontifex maximus, or the tribunicia potestas—it did not become part of the imperial honors. It was only after it was awarded to Pertinax in 193 AD that it became part of the permanent imperial title. Likewise, no legal power resulted from the title, rather the award was a sign of dignity as well as a clarification of the duties of the bearer towards the citizenry. Just as the pater familias presided over a family, the honoree was entrusted with the protection of the state. The same applies to the feminine form. The title of a mater patriae, after beginnings with Livia, is documented for the first time by Julia Domna.

The Senate bestowed the title on numerous Roman emperors, often only after many years of rule, but sometimes soon after assuming power if the new emperor enjoyed the special respect of the Senate (such as Nerva). Consequently, many of the short-lived rulers did not hold that title. The award was subject to the consent of the honoree, who could also refuse the title. Emperor Tiberius did not allow himself to be given the honorary title; Nero also rejected the first offer in the first year of his rule because of his youth. Anastasius I described himself as the last emperor in a letter from the year 516 AD to the Roman Senate as pater patriae.

Background:
As Cassius Dio reports, Caracalla’s relationship to religion was primarily determined by his need to obtain healing from the gods for his illnesses – he fell seriously ill several times during his lifetime. The cruel fratricide burdened Caracalla throughout his life. He had terrible nightmares and probably suffered from psychosomatic complaints. But Rome could not afford a sick emperor at the beginning of the crisis-ridden 3rd century. To this end he is said to have made sacrifices and offerings to all the major deities and prayed fervently. Among the gods he hoped would help were Asklepios, the Greek god of healing, Serapis the Egyptian, and Apollon, who was identified with Grannus, the Celtic god of healing, and worshiped as Apollo Grannus.

Even before his sole rule, Caracalla seems to have developed an interest in Serapis. The Iseum et Serapeum (Temple of Isis and Serapis) in Alexandria was apparently renovated during Caracalla’s co-rule with his father Septimius Severus. Evidence of this may lie in two inscriptions found near the temple that seem to bear their names. Further archeological evidence for this exists in the form of two papyri dated to the Severan period and two statues associated with the temple, dated around 200 AD to be dated.

After Caracalla’s rise to sole ruler in 211 AD the imperial mint began to mint coins with the image of Serapis. This was a reflection of the god’s central role during the reign of Caracalla. After the violent death of Geta, Caracalla dedicated the weapon with which he had murdered his brother to Serapis. With this, Caracalla honored the god in the role of protector of the emperor.

Caracalla erected 212 AD also a temple on the Quirinal, which he dedicated to Serapis. A fragmentary inscription found in the church of Sant Agata dei Goti in Rome documents the construction, or possibly restoration, of a temple dedicated to the god Serapis. The inscription bears the name of Marcus Aurelius Antoninus, a reference to Caracalla or Elagabalus, but more likely to Caracalla due to his known strong association with the god. Two other inscriptions dedicated to Serapis and a granite crocodile similar to that discovered in the Iseum et Serapeum were also found in the area around the Quirinal hill.

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